Eschhofschule ist koordinierende Schule im Programm „Erasmus+“

Die Eschhofschule nimmt ab dem 01.10.2020 als koordinierende Schule an dem von der EU geförderten Programm „Erasmus+ Schulpartnerschaften“ teil. Schulpartner werden für die nächsten zwei Jahre folgende Schulen sein: Istituto d’istruzione superiore G.Careri-Oppido Mamertina (Italien), Zakladna skola Sadova620 Senica (Slowakei), Instituto de enseňanza secundaria Santo Domingo (Spanien).

Gearbeitet wird an einem von allen Schulen gemeinsam erarbeitetes Projekt mit dem Titel:

„The transition from school to the professional world in a european comparison- Think outside the box!!“ (Der Übergang von der Schule in die Berufswelt im europäischen Vergleich- Schau über den Tellerrand!!).

Geplant ist, dass jede Partnerschule die Möglichkeit bekommt mit jeweils 5 ihrer Schüler*innen und 2 Begleitpersonen einmal alle Schulen für je 5 Tage zu durchlaufen, um dort die erarbeiteten Projektaktivitäten durchzuführen. Aufgrund der Covid- 19- Pandemie, ist nun jedoch unklar, ob innerhalb der zweijährigen Projektlaufzeit alle Reisen stattfinden können. Die Partner stehen bereits im engen Kontakt und tauschen sich online über mögliche Alternativen aus.

Hintergründe für die Projektauswahl

Eines der zentralen Aufgaben der Schule besteht darin, den Jugendlichen einen erfolgreichen Schritt vom Erstbildungssystem in die Weiterbildung und Karriere zu ermöglichen. Dies ist eine Voraussetzung für nachhaltige Prozesse des lebenslangen Lernens, die wiederum die Grundlage für die Teilnahme am wirtschaftlichen, sozialen und öffentlichen Leben bilden. Die Bedeutung der beruflichen Orientierung geht somit weit über die wirtschaftliche Dimension hinaus. Diese wird an allen Partnerinstitutionen sehr ernst genommen, aber jede Schule lebt nun mal in ihrer eigenen „Box“, das heißt, jede hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht, hat ihre eigene Denk- und Handlungsweise und ist daher bis zu einem gewissen Grad „eingeschränkt“. Dieses Projekt bietet nun sowohl den Schüler*innen als auch den Begleitpersonen die Möglichkeit, die europäische Dimension als Rahmen zu nutzen und „über den Tellerrand hinauszuschauen“. Die Aktivitäten in den Projekttreffen sollen es den Schüler*innen ermöglichen, Schlüsselkompetenzen in einem völlig neuen Rahmen zu entdecken, zu fördern und zu stärken. Sie sollten die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass sie in verschiedenen „Boxen“ leben, sie vergleichen und feststellen, dass es Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Frage gibt, wie der Übergang von der Schule zur Arbeit erreicht werden kann. Und dies nicht nur in dieser Hinsicht, sondern grundsätzlich in allen Lebensbereichen. Entweder stellen sie für sich fest, dass bestimmte Dinge in den Partnerländern besser sind, oder sie lernen, Ressourcen in ihrem eigenen Land zu schätzen, die sie vorher nicht wahrgenommen haben. So oder so, die Erfahrung wird definitiv profitabel sein! Vorbehalte und Hemmungen sollten abgebaut und mehr Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen und der europäischen Berufswelt aufgebaut werden. In diesem Zusammenhang besteht das Ziel symbolisch darin, die „Kisten“ aufzubrechen, oder mit anderen Worten, vier kleine, in sich geschlossene „Kisten“, die sich zu einer großen „Kiste“ mit „Löchern“ öffnen.

Die feste Sicht auf die Unternehmen vor Ort an der einen oder eben zu wenige Karrieremöglichkeiten an der anderen Partnerschule waren ebenfalls Gründe für die Wahl des Projekts. Die Schüler*innen sollen die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der EU kennenlernen und so ihren Horizont erweitern.

Allgemeine Informationen zu Erasmus+ Schulpartnerschaften:

https://www.kmk-pad.org/programme/erasmusplus/2014-2020/leitaktion-2-schulpartnerschaften.html

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