Eschhof-Team unterliegt in der Finalrunde

Das Eschhof-Team vor dem Weserstadion.

Nach der erfolgreichen Qualifikation stand am 28. Juni die große Finalrunde im Werder-Cup an. Früh morgens machte sich das Team bei bestem Fußballwetter auf den Weg nach Bremen. Alle waren gut gelaunt und die Freude auf das Turnier direkt neben dem Weserstadion war deutlich zu spüren – ebenso wie die Nervosität der jungen Kicker.

In den Farben vereint.

Auf dem gesamten Turniergelände, wo normalerweise alle Mannschaften vom SV Werder trainieren, sah es nach einem großem Fußballfest aus. Die 17 besten Teams aller Regionalturniere wurden vom Präsidenten des SV Werder Bremen mit einer Rede begrüßt. Anschließend bekamen alle Mannschaften von der perfekt organisierten Turnierleitung den genauen Spielplan. Gespielt werden sollte in drei Gruppen. Die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite erreichten jeweils das Halbfinale.

Im Laufe des Turniers stellte sich allerdings schnell heraus, dass die Eschhofschüler bei der Gruppeneinteilung kein Losglück hatten. In der kleinsten Gruppe mit nur fünf Teams traf man nicht nur gleich zu Turnierbeginn ausgerechnet auf den späteren Finalisten vom Internatsgymnasium in Esens, auch der bärenstarke und verdiente Turniersieger vom Gymnasium Vechta war ein Gruppengegner der Eschhof-Truppe. Beide Mannschaften zeigten deutlich unsere Grenzen auf. Die Nervosität wich einer gehörigen Portion Frustration. Nach zwei herben Niederlagen war die Moral der Eschhofschüler am Boden. Dem entsprechend schwer fielen die restlichen Partien. Spielerisch lief es da zwar besser, ein Sieg konnte aber leider nicht mehr eingefahren werden. So musste man sich letztlich mit Platz 16 zufrieden geben. Alle Eschhofschüler hatten sich sicherlich mehr gewünscht. Aber auch diese Platzierung ist für unsere kleine Schule ein großer Erfolg. Schließlich war es die Finalrunde. Und dafür muss man sich auch ersteinmal qualifizieren.

Das wurde allen Eschhof-Kickern auch schnell bewusst und der Frust war schnell vergessen. Alle konnten schnell wieder lachen und genossen den erlebnisreichen Tag am Bremer Weser-Stadion. Bei der Siegerehrung ließ sich dann noch Werder Profi Niclas Füllkrug sehen. Er überreichte den Siegerpokal an die besten Teams der Endrunde. Ohne Pokal, dafür mit Medaillen, Urkunde und vielen Eindrücken, machten sich Jungs auf den Heimweg nach Lemwerder. Und eins ist klar: beim nächsten Werder-Cup wollen wir wieder dabei sein.

In der Sache vereint.

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