Der erste Präventionsmarkt hatte viel zu bieten

Am 5. Februar fand an unserer Eschhofschule der erste Präventionsmarkt statt.

Weil sich viele Schulen zeitlich und finanziell nur auf wenige Präventionsprojekte im Jahr konzentrieren können, fallen einige wichtige und auch wichtige Themen hinten über. In der ostfriesischen Stadt Emden kamen einige Schulsozialarbeiter daher auf die Idee, warum nicht alle beratenden und präventiv arbeitenden Einrichtungen zu sich an die Schule holen? Nicht jedes Projekt, das ist schwerlich möglich – aber als Tagesveranstaltung, so dass sie sich mit ihrem Angebot den Schülern, den Lehrkräften und der Öffentlichkeit vorstellen können. Dieses Konzept hat Frau Steen aus Emden mitgebracht und nun in Lemwerder verwirklicht.

Es war ein toller Tag. Fast alle wichtigen Einrichtungen aus dem Landkreis waren da, außerdem noch einige Ansprechpartner aus Oldenburg und Bremen: die AIDS Beratung aus Oldenburg, die AWO und die Caritas, das Kinder- und Familienservicebüro, donum vitae, der Kinderschutzbund, LaWeGa, das Mädchenhaus Bremen und die Präventionsbeauftragten der Polizei, das ProAktivCenter und das Refugium Wesermarsch, die Diakonie, Trostreich, eine Schulpsychologin, die Drogenberatung der Rose 12 und die Wesermarschmallows.

Vormittags hatten alle Kinder klassenweise die Möglichkeit die Einrichtungen kennenzulernen und konnten Fragen stellen. Nachmittags hat Frau Neuke die Veranstaltung dann für alle Eltern, Politik, Presse und Interessierte geöffnet. Ein großartiges Statement.
Jetzt ist natürlich die Frage: Welche Schule richtet den nächsten Präventionsmarkt aus? Denn jedes Halbjahr soll so die Jugend über Hilfsmöglichkeiten informiert werden.

Ziel ist es gemeinsam vorzubeugen.

 

 

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