PRESSEMITTEILUNGEN

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Solar Mobil

Vierter Platz für flotten  Flitzer

NWZ 29.10.2013

Lemwerderaner                                                   Schüler                                          erfolgreich

Die Wettbewerbssituation meisterten die Jungen gut. Trotzdem hatten sie mit einigen Pannen zu kämpfen.

Anna Maria Weiss

 

Nico Woltjen (links) und Jan Dauelsberg von der Oberschule Lemwerder haben beim Bundesfinale des Wettbewerbs Solarmobil in Frankfurt den vierten Platz belegt.
 Bild: Anna Maria Weiss

Lemwerder „Wir waren auf jeden Fall das Team mit der meisten Spannung und Dramatik“, sagt Jan Dauelsberg. Der 14-Jährige und sein Schulkamerad Nico Woltjen (15) von der Oberschule Lemwerder sind im September als Team Alotec mit ihrem selbst entwickelten Solarmobil beim Bundesfinale der Solar-Modellfahrzeuge in Frankfurt/Main an den Start gegangen und haben dort den vierten Platz belegt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Verband für Elektrotechnik und dem Bundesbildungsministerium.

Zuvor hatten sich die Schüler beim Regionalentscheid in Bremen qualifiziert (NWZ  berichtete).  In Frankfurt waren sie mit einem völlig neu konstruierten Fahrzeug an den Start gegangen. Hatten sie beim Regionalentscheid noch auf eine relativ hohe Konstruktion aus Aluminium gesetzt, versuchten sie es beim Bundesentscheid mit einer flachen Variante aus Flugzeugschaum, auf dem oben Solarzellen angebracht waren.

Ganz ohne Pannen lief die Teilnahme an dem Wettbewerb aber nicht ab. „In den Testläufen war noch alles wunderbar, im ersten Rennen ging dann nichts mehr“, erzählen die Schüler. Einige schnelle Reparaturen wurden erlaubt, das Rennen neu gestartet – aber auch da kam ihr Gefährt erst in Fahrt, als die Gegner die Hälfte der zu bewältigenden 20-Meter-Strecke bereits geschafft hatten. „Trotzdem wurden wir noch Zweite“, erzählen die Jungen stolz. Ihr ultraleichtes Mobil schaffte im Wettbewerb eine Spitzengeschwindigkeit von 10 Sekunden auf 20 Metern. „Von Rennen zu Rennen wurden wir immer langsamer, weil einige Solarplatten kaputt gegangen sind. In einem Rennen hat unser Fahrzeug auch noch ein Rad verloren – es hat es aber auch auf drei Rädern noch ins Ziel geschafft“, sagt Nico Woltjen.

Es sei eben eine typische Wettbewerbssituation gewesen, in der viel Unvorhergesehenes passierte, so Techniklehrer Daniel Diemer, der seine Schüler nach Frankfurt begleitet hatte. Dies hätten die Jungen aber sehr gut gemeistert – auch den Teil des Wettbewerbs, in dem sie erfahrenen Professoren Rede und Antwort zu ihrem Fahrzeug stehen mussten.

Mit Solarmobil auf Erfolgskurs

NWZ 19.9.2013

Schüler treten mit selbstentwickeltem Modell bei Bundeswettbewerb an

Sechs Wochen bauten Nico und Jan an ihrem Fahrzeug. Am Freitag geht es zum Finale nach Frankfurt.

Vorsichtig holen Jan Dauelsberg und Nico Woltjen ihr Solarmobil aus dem Transportkoffer und stellen es auf den Tisch. Gut sechs Wochen haben sie daran getüftelt. „Wir haben noch andere Räder in verschiedenen Größen. Jedes Rad hat ja eine andere Übersetzung, da müssen wir vor Ort unter den Lichtbedingungen testen, welche wir nehmen“, erklärt Nico fachmännisch.

 

Die beiden 14-Jährigen haben sich für das Finale des Wettbewerbs „SolarMobil Deutschland“ an diesem Freitag in Frankfurt qualifiziert.Sie treten in der Ultraleichtklasse an. Der regionale Vorentscheid fand im Juni in Bremen statt. „Die ersten Drei kamen weiter, wir haben Platz zwei belegt“, erzählt Jan stolz. „Es ist ein Bundeswettbewerb. Die Teilnehmer bauen auf anspruchsvollem Niveau“, erklärt der Techniklehrer der Eschhofschule LemwerderDaniel Diemer. „Das sind keine Bausätze mehr“, bestätigt Jan den hohen Schwierigkeitsgrad. „Das Solarmobil ist eine eigene Entwicklung der beiden“, stellt Diemer klar.

Stolz erklären die Jungen ihr Modell: „Als Material haben wir Bauschaum, der auch im Flugzeugbau verwendet wird, benutzt. Das komplette Gehäuse ist gefräst“, berichtet Jan. „Auf der Unterseite haben wir die Zellen verlötet. Vorne ist ein selbst gebauter Umschalter“, zeigt Nico.

Das Fahrzeug muss eine Strecke von 10 Metern auf einer U-Schiene zurück legen und am Ende den gleichen Weg wieder zurück. „Man könnte es von Hand umdrehen, aber das dauert zu lange und es können Fehler passieren“, erklärt Jan. Um dies zu vermeiden, wurde der Umschalter eingebaut, der das Fahrzeug quasi in den Rückwärtsgang versetzt, sobald es am Ende der Strecke gegen die Wand stößt. „Die Feder haben wir eingebaut, damit es noch mal extra angeschubst wird und gleich wieder Schwung kriegt“, erklärt Jan. Auch an die Reibung haben die Jungen gedacht: „Deshalb haben wir Kugellager eingebaut, damit es nicht bremst, sondern mitrollt“, erläutert Jan.

Auf den Wettbewerb aufmerksam wurden sie durch den Technikunterricht in der Schule. Daniel Diemer stellte den Wettbewerb vor. Auch in ihrer Freizeit sind die 14-Jährigen technikinteressiert. „Wir haben viel Technik bei uns zu Hause“, sagt Jan. „Ich bin oft mit meinem Vater in der Werkstatt und schraube an meinem Mofa“, erklärt Nico. Bei gutem Wetter kommen die Jungs jedoch auch mal raus aus der Werkstatt und gehen Segeln oder Windsurfen.

Für beide steht schon fest, dass sie später einen technischen Beruf ergreifen wollen. Zuvor aber wollen sie mit ihrem Modell in Frankfurt durchstarten.

Schüler nehmen Wahlrecht wahr

NWZ 5.9.2013

Im Unterricht hatten sich die jungen Menschen in den vergangenen Wochen intensiv auf die Wahl vorbereitet. Inhalte lagen ihrer Entscheidung zu Grunde.

LEMWERDERAls Wahlvorstand Mirjam den Ausweis von Hendrik am Mittwochmorgen sehen wollte, musste der Schüler der neunten Klasse der Eschhofschule in Lemwerder seine Absicht, bei der Schülerwahl der NWZ  seine Stimme abgeben zu wollen, fast verwerfen. Er hatte ihn nicht dabei. Mirjam aber reagierte souverän. „Persönlich bekannt“ trug sie in das Wählerverzeichnis ein und machte damit den Weg für die Stimmabgabe des Klassenkameraden frei.

Die Schüler aus drei Klassen der Eschhofschule nehmen im Rahmen der NWZ -Aktion „Schüler wählen“ auch an der bundesweiten Juniorwahl zum Bundestag teil. Die Ergebnisse werden am Montag, 16. September, in der NWZ  veröffentlicht und fließen dann in das Gesamtergebnis der Juniorwahl ein, das am Wahlabend der Bundestagswahl, 22. September, bundesweit bekannt gegeben wird.

In Referaten hatten sich die Schülerinnen und Schüler der 9R auf diese Wahl vorbereitet, berichtet Mirko. Parteiprogramme seien angesehen und diskutiert worden, ergänzt Hendrik. „Wir haben uns über die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme unterhalten und erfahren, wann eine Wahl gültig ist“, fügt Jendrik an.

Während Hendrik die Absicht einer Partei, den Mehrwertsteuersatz von 19 auf sieben Prozent zu senken, gut fand, war für Svenja die Absicht, den Mindestlohn auf zehn Euro/Stunde zu setzen, von großer Bedeutung. Außerdem hätte sie es gut gefunden, wenn die Bundesrepublik Edward J. Snowden Asyl gewährt hätte.

„Sie hätten bei der Stimmabgabe Inhalte und nicht Personen in den Vordergrund ihrer Entscheidung gestellt, sagten die Schüler einhellig. Und sie gestanden, dass sich durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema an ihrem Standpunkt nichts geändert habe: Sie hätten genauso abgestimmt, wie sie es auch am Ende der Sommerferien getan hätten.

Die Auseinandersetzung mit der Wahl aber fanden sie insgesamt interessant. Und sie gaben zu, jetzt zu wissen, welche Personen in Lemwerder um die Gunst der Wähler buhlen. „Die großen Plakate zeigen die Personen ja“, sagt Hendrik.

Fachlehrer Volkmar Glimm ist kurz vor dem Ende der Einheit sehr zufrieden: „Die Schüler waren sehr engagiert und haben exzellent recherchiert“, lobt er. „Die haben sich wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt“, sagte er abschließend.

Mirjam hat ihre Aufgabe als Wahlvorstand abgeschlossen. Sie konnte alle Namen, die auf der Wählerliste dieser Klasse standen, abhaken. Jetzt wird mit Spannung dem Tag entgegen gesehen, an dem das Ergebnis der Wahl veröffentlicht wird.

 

„Charmanter Prinz“ begrüßt die Schüler

NWZ 9. August 2013

Tradition: Die früheren 5. Klassen hatten zur Begrüßung ein kleines Programm vorbereitet.

33 Fünftklässler werden an der Eschhofschule in Lemwerder unterrichtet

“So...“, das sei das meistgebrauchte Wort in der Schule, erklärte Schulleiter Dirk Richter am Donnerstagnachmittag bei der Einschulung der 5. Klassen an der Eschhofschule in Lemwerder. Es bedeute so viel wie „wir wollen jetzt anfangen“, erläuterte Richter.

Zwei neue 5. Klassen gibt es in diesem Jahr an der Eschhofschule. Insgesamt 33 Mädchen und Jungen werden dort in Zukunft lernen. Für sie würde dies einige Veränderungen bedeuten, so Richter. „Ihr werdet viele neue Gesichter sehen, aber auch viele neue Freunde kennenlernen. Ihr werdet auch nachmittags zur Schule gehen und Mittagessen in der Schule bekommen“, zählte Richter auf.

Aufgelockert wurde die Einschulung von einem kleinen Unterhaltungsprogramm. Traditionsgemäß hatten auch in diesem Jahr die früheren 5. und jetzigen 6. Klassen etwas für die Einschulungsfeier einstudiert.

Die Klasse 6O1 von Klassenlehrer Volker Asche führte das Märchen „Aschenputtel“ in einer etwas ungewohnten Variante auf. Die Schauspieler versteckten sich die ganze Zeit hinter dem Vorhang und schauten nur mit den Köpfen hervor, um ihren Text aufzusagen.

Für Erheiterung sorgten dabei vor allem der „charmante Prinz“ mit seinem Text „ich bin so schön“ und die „gutmütige Fee“, die regelmäßig in die Einsätze der anderen Schauspieler platzte.

Die Klasse 6O2 hatte dagegen ein praktisches Geschenk für die neuen Fünftklässler. Die Schülerinnen und Schüler hatten einen Kalender gebastelt, in den sie alle wichtigen Termine des Schuljahres, wie Ausflüge und natürlich die Ferien, eingetragen hatten.

Anschließen riefen die Klassenlehrer Tim Wolter und Daniel Diemer die Mädchen und Jungen der neuen 5. Klassen auf und führten sie in ihre Klassenräume. Die Eltern konnten sich in der Zwischenzeit am Kuchenbuffet bedienen und hatten Gelegenheit mit dem Schulleiter ins Gespräch zu kommen, bevor auch sie sich die Klassenräume ansehen konnten.


Fingerabdrücke im Chemieraum

NWZ 10.05.13

Tag der offenen Tür für künftige Fünftklässler – Vorbereitung auf Beruf

Die Schüler stellten die verschiedenen Unterrichtsfächer vor. So wurden Berührungsängste abgebaut.

von Gabriele Bode

In den Unterrichtsräumen konnten die Kinder spannende Experimente durchführen.

Lemwerder Einen spannenden Einblick in das Schulleben der Eschhofschule gab es mit einem Tag der offenen Tür nicht nur für künftige Fünftklässler. Die einstige Haupt- und Realschule hat sich inzwischen zur Ganztagsoberschule gewandelt, in der die Kinder von Anfang an gezielt auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. „Verlässlichkeit ist dabei für uns selbstverständlich. Nach der garantierten Unterrichtsversorgung, vielen praxisnahen, berufsvorbereitenden AGs, der Möglichkeit zum Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung haben die Kinder wirklich Feierabend, wenn sie nach Hause gehen“, erklärte Lehrerin Katharina Perbandt, die gemeinsam mit Dr. Andrea Debus und Christiane Behrens zu den Hauptorganisatorinnen der Veranstaltung gehörte.

Gleich in der Eingangshalle lud eine große Auswahl an technischen Experimenten zum Ausprobieren ein. Die Achtklässler hatten dort Plakate mit ihren Praktikumserfahrungen ausgestellt. Am Stand der 9. Klasse gab es Informationen aus dem Geschichtsunterricht. Auch der Förderverein sorgte dort für das leibliche Wohl und bekam sicherlich etwas „Konkurrenz“ aus dem Hauswirtschaftsraum, wo Meike Dethlefs mit ihren Wahlpflichtkursschülern für die Besucher lecker duftende „Taschen zum Naschen“ herstellte. Das „Schau mir in die Augen“, mit dem der Biologieraum lockte, konnte wörtlich genommen werden – nicht ganz unblutig lagen dort diverse Schweineaugen neben Lämmerinnereien zum Sezieren bereit. Ein Thema, dass in den Biounterricht von Klasse 8 gehört, wie Biolehrerin Dr. Andrea Debus den Besuchern erklärte.

Mit ihren weißen Overalls waren die Mitglieder der „Kriminaltechnischen Untersuchung“ (KTU) sofort zu erkennen, die so ihren Chemieunterricht anschaulich vorstellten. Bei ihnen war man mit einem Quiz und der Abnahme von Fingerabdrücken „den Tätern auf der Spur“. Im gegenüberliegenden und gut ausgestatteten Technikraum stellte Wahlpflichtkursleiter Daniel Diemer die Zusammenarbeit der Schule mit Auszubildenden der Lemwerderaner Firmen Abeking & Rasmussen sowie SGL Rotec vor.

Vielen Grundschülern machte der Tag der offenen Tür sicher Lust auf das Lernen und baute Berührungsängste mit den älteren Schülern ab, die an diesem Tag überall hilfreich und erklärend zur Seite standen.

Wanderpokal hart umkämpft

NWZ 2. März 2013

Klassen treten gegeneinander an – Schüler als Schiedsrichter

Die Klassenräume blieben an diesem Tag verwaist. Die Schüler feuerten ihre Lieblingsmannschaften an.

Die Wanderpokale für die ersten Plätze gingen an die Mädchen und Jungen der 7R1 sowie die Jungen der 10R1 und die Mädchen der 9R1.

Die Klassenzimmer der Eschhofschule blieben am ausnahmsweise einmal leer: Der Unterricht fand für sämtliche Schüler in den beiden Turnhallen statt, wo Sportlehrerin Christina Martens mit den Wahlpflichtkursen Sport der 9. und 10. Klassen zum zweiten Mal ein großes Fußballturnier organisierte.

Schon um 6.30 Uhr begannen die Schüler gemeinsam mit der Pädagogin und vielen anderen Helfern mit dem Aufbau. In der kleinen Halle beim Schwimmbad traten die 5. bis 7. Klassen unter Aufsicht von Sportlehrer Volker Asche nach dem K.o.-System gegeneinander an, während der ältere Rest der Schülerschaft in der Ernst-Rodiek-Halle gegeneinander kämpfte.

Jeweils fünf Minuten lang wurde mit vier Spielern getrennt nach Altersklassen und Geschlecht gespielt. Gepfiffen wurden die Spiele von zuvor zu Schiedsrichtern ausgebildeten Klassenkameraden. Wie hart es dabei zur Sache ging, bekamen besonders Helga Heymann und Anke Schütte vom DRK zu spüren, die den Sanitätsdienst bei den großen Schülern übernommen hatten. Bei den jungen Damen konnte die 9R1 beim Elfmeterschießen gegen die 10R2 mit einem 3:2 das Spiel für sich entscheiden. Den dritten Platz beanspruchten die Spielerinnen der 9R2. Mit einem 1:0 sicherten sich die Jungen der 10R1den Wanderpokal. Auf Platz 2 und 3 folgten die 9H und die 9R1. Gegen die Klasse 7R1 hatten die übrigen Mitschüler der jüngeren Jahrgänge keine Chance. Sowohl der Wanderpokal für die Jungen als auch der für die Mädchen ging an sie und die Klasse 602 wurde in beiden Kategorien auf den zweiten Platz verwiesen. Bei den Mädchen belegte die 7R2 den dritten Platz und bei den Jungen die 7H.

 


Fußballturnier an der Eschhofschule

Weser Kurier 1. März 2013

Schüler tauschen für einen Tag Bücher und Hefte gegen Bälle und Sportkleidung

Ein schulübergreifendes Fußballturnier zählte lange zu den jährlichen Ritualen der Eschhofschule. In den vergangenen Jahren schlief diese Tradition allerdings etwas ein. Das soll sich künftig wieder ändern, findet Christina Martens. Erst anderthalb Jahre ist die Fachlehrerin an der Eschhofschule tätig, hat es aber bereits zum zweiten Mal geschafft, die gesamte Schule für einen Tag zu mobilisieren. Im Rahmen eines schulübergreifenden Fußballturniers ließ sie am Mittwoch die Bälle rollen – sehr zur Freude ihrer Schüler.

Statt Mathe oder Chemie pauken, einen ganzen Tag Fußball spielen und um einen von vier Wanderpokalen wetteifern. Für die
Statt Mathe oder Chemie pauken, einen ganzen Tag Fußball spielen und um einen von vier Wanderpokalen wetteifern. Für die Schüler der Eschhofschule ist dies ein durchaus schöner Unterrichtstag.

"Ich wollte unbedingt ein Turnier dieser Art veranstalten. Da es so etwas hier früher schon einmal gab, konnte man auf gewisse Strukturen zurückgreifen, mit denen zumindest die älteren Schüler noch vertraut sind", erklärte Martens, die ein solches Turnier mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Schüler des Wahlpflichtkurses Sport bereits zum zweiten Mal initiierte. Dementsprechend herrschte am Mittwoch ein Hauch von Stadionflair sowohl in der Ernst-Rodiek-Halle als auch in der kleinen Sporthalle.

Während die fünften bis siebten Klassenstufen ihre Turniersieger in der kleinen Halle ausspielten, rangen die Acht- bis Zehntklässler in der Ernst-Rodiek-Halle um den Sieg. Gespielt wurde jeweils in Mädchen- und Jungengruppen. Insgesamt gab es vier Wanderpokale zu erringen. Gespielt wurde jeweils in Viererteams mit wechselnder Beteiligung aus den jeweiligen Klassenverbänden nach den Regeln des K.O.-Systems. Die Überwachung der Regularien übernahmen Schüler des Wahlpflichtkurses Sport. Im Rahmen des Turniers konnten sie gleichzeitig ihre im Unterricht erworbenen Fähigkeiten als Schiedsrichter ausprobieren.

Die Schüler, die nicht gerade auf dem Feld aktiv waren, sorgten mit Transparenten und Schlachtrufen auf den Zuschauerrängen für die obligate Fußballatmosphäre. Gänzlich stadiontypisch fielen diese nicht immer aus: Ohne Kenntnisse in Sachen neuer deutscher Hip Hop-Kultur ließen sich Aussagen wie "Chabos wissen, wer die Babos sind", mit denen Zehntklässler ihre Teams anfeuerten, nur schwer dechiffrieren. Die Feldspieler stürzten sich währenddessen mit vollem Körpereinsatz ins Turnier. "Das hat sich heute richtig gelohnt", kommentierte schmunzelnd Anke Schütte, die gemeinsam mit zwei Teamkameradinnen des Deutschen Roten Kreuzes über die körperliche Unversehrtheit der Turnierteilnehmer wachte. Ernsthafte Blessuren registrierten die Sanitäterinnen bis zum Ende des Schulturnieres nicht: "Unser Kühlungsspray kam allerdings gut zum Einsatz."

In den Finalspielen entpuppte sich vor allem die 7R1 als talentierten Fußball-Klassenkollektiv: Sowohl Mädchen als auch Jungen räumten den jeweiligen Pokal für die mittleren Klassenstufen ab. Bei den älteren Schülern standen schlussendlich die Mädchen der 9R1 und die Jungs der 10R1 als Spitzenreiter auf dem improvisierten Siegerpodest.


Spende für Unterrichtsmittel genutzt

 NWZ 13. Februar 2013

Der Technikunterricht an der Oberschule bekommt einen zusätzlichen Schub. Es war bereits die zweite Spende der Stiftung.

Die Voraussetzungen, an der Eschhofschule in Lemwerder einen attraktiven und interessanten Unterricht zu gestalten, sind besser geworden. Für 11 000 Euro, die die Oberschule im vergangenen Jahr von der Stiftung Hermann Schaedla bekommen hat, konnten neue Geräte gekauft und jetzt von Kay Hogreve, Hans Schaedla und Hans-Joachim Beckmann als Kuratoriumsmitgliedern der Stiftung im Einsatz präsentiert werden.

„In einem Jahr haben wir so viel Geld für den Bereich Technik bekommen, wie wir sonst in zwei Jahren für alle Fächer aufwenden dürfen“, freut sich besonders Daniel Diemer, der an der Schule zuständige Lehrer für den Bereich Technik. Er war es, der im Vorfeld ein Konzept erstellt und der Stiftung vorgelegt hatte, das ein spezielles Technikprofil enthielt. Nachdem die Stiftung den Antrag ausführlich geprüft und das Geld zugesagt hatte, konnte er Materialen für konkrete Modelle erstehen, mit denen die Schüler im Unterricht ihr technisches Wissen zeigen und erweitern können.

Computerprogramme, Steuerungsmodule und Ständerbohrmaschinen erwarb Daniel Diemer für die Eschhofschule. Hinzu kommen Materialien und Gegenstände, die der Sicherheit dienen und pädagogisch, didaktische Hilfsmittel, durch die den Lernenden an jeder Station bildlich vor Augen geführt bekommen, wie sie zu arbeiten und sich vor Verletzungen zu schützen haben.

Schon einmal war die Schule durch die Stiftung bedacht worden. Durch die zweite Spende wird „die praktische Unterrichtsarbeit noch einmal interessanter“, hebt Daniel Diemer die Bedeutung der großzügigen Unterstützung hervor.

In Lemwerder hätten Schüler und Verantwortliche gerne schon einige Zeit früher mit den neuen Lernmitteln gearbeitet. Dem stand aber ein wenig die Entscheidung des Kreistages im Wege, der erst über die Annahme der zweckgebundenen Spende für die Schule in Trägerschaft des Kreises entscheiden musste.

11000 Euro für Werk- und Technikraum

Weser Kurier 09.02.2013

Vertreter der Stiftung Hermann Schaedla lassen sich von Schülern ihre Investition in die Zukunft erklären 

Von Georg Jauken

 2627,90 Euro für ein integriertes System aus Kartenplotter, Radar und automatischem Identifikationssystem (AIS), 10644,55 Euro für einen Mastenkran, 800 Euro für das Fundament: Wenn eine Schule etwas geschenkt bekommt, muss der Kreistag zuvor die Annahme jeder einzelnen Spende für einen genau festgelegten Zweck beschließen. Das gilt nicht nur für die Berufsbildende Schule in Brake, die im Jahr 2012 für mehrere zehntausend Euro moderne Technik für die Bootsbauerausbildung erhielt.

Wie kompliziert das alles ist, musste auch Schulleiter Dirk Richter erfahren, wie er bei einem Treffen mit Kay Hogreve, Hans Schaedla und Hans-Joachim Beckmann als Vertreter der Stiftung Hermann Schaedla sowie Bianca Ludwig und Jürgen Rowehl vom Schulvorstand verriet. Inzwischen sind rund 11000 Euro, die die Stiftung im vergangenen Jahr für die Ausstattung von Werk- und Technikraum der Eschhofschule zur Verfügung gestellt hat, ausgegeben. Was die Schule dafür angeschafft hat und wie es der Ausbildung der Schüler zugute kommt, demonstrierten Schüler unterschiedlicher Jahrgänge mit Techniklehrer Daniel Diemer. Erste Station war der in die Jahre gekommene Werkraum. Nur vier neue Tischbohrmaschinen sehen aus wie frisch ausgepackt.

Dass er trotzdem schon eine Menge daran gelernt hat, erläuterte Siebtklässler Lukas Mornhinweg. Seine Aufgabe war es, die vormontierten Geräte auszupacken, aufzubauen und anzuschließen. Dem weitaus größeren Teil der neuen Ausrüstungsgegenstände, Lern- und Lehrmittel für den Technikunterricht begegneten die Gäste auf ihrer zweiten Station.

Kaum hatten sie den Technikraum betreten, erläuterten die selbstbewussten Schüler den Gästen stolz, was sie an den kleinen Drehmaschinen, Löt- und anderen Arbeitsstationen tun. Lokomotivachsen drehen oder solarbetriebene Autos und Kurbelleuchten bauen sind nur einige der Möglichkeiten. Dank Bauanleitung und klaren Regeln zum Verhalten an der Lötstation, schwärmte Niklas Wandelen, könne er ganz selbstständig daran arbeiten. Klare Sicherheitsanweisungen gibt es auch an den übrigen Stationen.

Wenig Gefahr, sich zu verletzen, besteht für die Zehntklässler Tjorben Kohlwes und Fjonn Hoffmann. Sie zeigten den Besuchern, was sie im Technikunterricht über Steuerungstechnik gelernt haben: Am Computer programmierten sie die Steuerungsmodule eines Gewächshauses so, dass es automatisch bewässert und belüftet werden kann. Die Funktionskontrolle erfolge über eine Simulation, die allerdings noch nicht fertig sei.

Ein Computerprogramm für technisches Zeichnen gibt es ebenfalls. Verglichen damit muteten die Schraubzwingen, Spachteln, Feilen und nicht zuletzt die Laubsägen nur ein paar Meter entfernt fast ein bisschen altmodisch an. Doch die Arbeit mit der Laubsäge, die Konzentration, Feingefühl und Übung verlangt, ist nach Angaben des Schulleiters immer noch eine grundlegende Werktechnik.

Von der Arbeit mit der Laubsäge über das Bohren, das Löten und die Metallverarbeitung bis zum Technischem Zeichnen, Konstruieren, Steuer- und Regeltechnik bauen die Inhalte in den verschiedenen Jahrgängen aufeinander auf, erläuterte Diemer das Konzept des handlungsorientierten Technikunterrichts. Die neuen Lehr- und Lernmittel spielten dabei eine wichtige Rolle. "Dass beispielsweise 16 Schüler gleichzeitig an einer Lötstation arbeiten können, ist eher eine Ausnahme", berichtete Diemer von seinen Erfahrungen. Ohne die Spende wäre das in der Eschhofschule nicht möglich. Die Höhe der Spende soll ungefähr der Summe entsprechen, die der Schule normalerweise pro Jahr für alle Klassen und Fächer zur Verfügung steht. Kay Hogreve, der die Gelder der Stiftung verwaltet, mochte es kaum glauben. Die Ausrichtung der Stiftung des ehemaligen Werftchefs Hermann Schaedla auf die naturwissenschaftlich-technische Ausbildung junger Menschen in Lemwerder und Umgebung kommt für die Eschhofschule daher einem Glücksfall gleich. Die Schule setzt zunehmend auf eine technische Orientierung, hieß es. Ein Extra-Dank Richters ging deshalb an Bürgermeister Beckmann, der ihn auf die Möglichkeiten der Stiftung aufmerksam gemacht habe. Richter und Diemer hoffen, ihre Schüler durch die technische Ausrichtung optimal auf eine spätere Ausbildung – gerade in örtlichen Betrieben – vorzubereiten.

Auf dem Weg dorthin versuchen sie, das technisch-praktische Verständnis der Schüler und die Teamarbeit zu fördern. Diemer lässt seine Schüler daher auch schon mal die Solarmodule auf dem Schulgelände untersuchen oder das hauseigene Windrad ab- und wieder aufbauen. Die Werk-AG der Schule arbeitet mit der Werft A & R sowie SGL Rotec zusammen. Die Lehrer hoffen, dass schon bald eine neue Zusammenarbeit zustande kommt, damit ihre Schüler künftig auch in einem der örtlichen Betriebe von Tischlerlehrlingen lernen können. Wie der Technikunterricht weiter verbessert werden kann und wie das womöglich mit Hilfe der Stiftung realisiert werden könnte, war Thema der Abschlussrunde.


Nachwuchs-Sprinter macht Furore

Ausnahmetalent Paul Richter nimmt an Jugendhallenmeisterschaften teil

NWZ 18.1.2013

Der 14-Jährige betreibt den Sport erst seit wenigen Monaten. Die AG findet an Gymnasium und Eschhofschule statt.

Olympia 2012, gebannt verfolgt Paul Richter das 100-Meter-Finale der schnellsten Männer der Welt. „Einmal selbst ein großes Rennen bestreiten zu können, das war mein Traum“, erinnert sich der 14-Jährige. Der erfüllt sich schneller als gedacht, denn bereits Ende Januar ist es soweit. Der Schüler nimmt für die SG akquinet Lemwerder an den Jugendhallenmeisterschaften im 60-Meter-Sprint teil.

Seine Geschichte klingt wie ein Märchen. „Ab dem Sommer haben auf Initiative der SG akquinet Lemwerder die Eschhofschule und das Gymnasium Lemwerder eine Leichtathletik-AG ins Leben gerufen. Als Fan von Usain Bolt und Jonathan Blake war ich natürlich neugierig, bin hingegangen und habe damit wohl alles richtig gemacht.“ Denn Paul trifft dort auf Gerold Christen, den AG-Leiter und der Trainer der SG akquinet-Jugendleichtathleten. Eine Begegnung der besonderen Art, wie Paul mit verschmitztem Lachen bekennt „Gerold ist gefühlt doppelt so groß wie ich, zumindest ist er doppelt so schwer. Na ja, und sein Training war anders als Schulsport – doppelt so anstrengend.“ Ähnlich empfanden die anderen AG-Mitglieder. „Die Jungs und Mädchen haben sich fast unisono geäußert: macht Spaß, sehr abwechslungsreich aber auch sehr fordernd“, so Schulleiterin Marianne Weigel vom Gymnasium und Schulleiter Dirk Richter von der Eschhofschule Lemwerder.

Bei Paul machte es nach wenigen Einheiten bereits Klick. Gerold Christen konnte ihn dann auch überzeugen, noch mehr in sein Talent zu investieren und zusätzlich am Training der SG akquinet-Jugendlichen teilzunehmen. Bereits in seinem ersten Wettkampf Anfang Dezember 2012 unterbot er die geforderte Qualifikationsnorm für die niedersächsischen Hallentitelwettkämpfe. Mittlerweile hat er das Kunststück zweimal wiederholt.

Die Leichtathletik-AG ist nicht nur aus Sicht der Schulleiter Richter und Weigel und der SG akquinet ein Schritt in die richtige Richtung. Der Niedersächsische Sportbund und die Sportjugend Niedersachsen haben 2012 eine Koordinierungsstelle für den Bereich Ganztagsschulen und Sportverein eingerichtet um die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Vereinen zu unterstützen.


Weihnachtswerkstatt zum Mitmachen in der Eschhofschule

Weserkurier 13.12.2012

Emsiges Treiben herrschte jetzt in den Räumen der Eschhofschule. Im zweiten Jahr in Folge luden Schüler und Lehrer gemeinsam zu einer Weihnachtswerkstatt. "Diese Veranstaltung ist sowohl für Grundschüler als auch für Eltern und Verwandte eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über unsere Schule zu verschaffen", warben Katharina Perbandt und Tim Wolter. Die Klassenlehrer einer fünften beziehungsweise sechsten Klasse bildeten in diesem Jahr die Doppelspitze des Planungsstabs, an dem sich das gesamte Kollegium beteiligte.

Gäste der Weihnachtswerkstatt konnten in einem Klassenzimmer Steckspiele basteln. Das Angebot an der Eschhofschule war a

Tanz- und Sketchaufführungen standen ebenso auf der Tagesordnung wie Weihnachtsgeschichten. Klassenverbände besserten die Kasse mit dem Verkauf selbst gebackener Kekse oder mittels Serviettentechnik verzierter Steine auf.

Getreu des Veranstaltungstitels kamen indes auch handwerkliche Angebote nicht zu kurz: Wer wollte und über das notwendige Geschick verfügte, konnte sich beispielsweise im Werkraum am Bau eines eigenen Steckspiels oder in einem Klassenraum am Bemalen eines hölzernen Weihnachtsmanns versuchen. Oder aber in der zur Weihnachtsbäckerei umfunktionierten Schulküche Kekse backen.

Wer alle Angebote ausprobieren wollte, für den reichten die zwei Stunden, auf die die Veranstaltung angesetzt war, nicht aus. Wohl aber war Zeit genug, einen lebhaften Gesamteindruck einer jungen, weihnachtlich gestimmten Oberschule zu erhalten, deren Schüler und Lehrer an einem Strang ziehen. Zumindest zeugten die Aktivitäten und Angebote der Klassen davon, wie mühe- und liebevoll sie sich vorbereitet haben. Die überall präsenten Weihnachtsmützen und -lieder sorgten nicht nur in der zum kleinen Weihnachtsmarkt umfunktionierten Aula für vorweihnachtliche Atmosphäre.

Eschhofschule ist gut aufgestellt

NWZ 13.09.2012

Drei neue Lehrer konnte Schulleiter Dirk Richter zum Schuljahresbeginn in seinem Kollegium an der Eschhofschule begrüßen. Mit Blumen und Biowein wurden Stefanie Götze, Dietmar Sacher und Bernadette Krüger in der Lemwerderaner Oberschule empfangen.

Besonders gefiel aber Bernadette Krüger, die zuvor in Wildeshausen unterrichtete, die Begrüßung zweier junger Männer, die ihr in der Aula begegneten. Zunächst fragten die Achtklässler, wer sie denn sei und hielten ihr höflich die Tür auf. Bei einem erneuten Zusammentreffen stellte sie fest, dass das freundliche Interesse der Schüler keine Eintagsfliege war. Die Harpstedterin wird Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik unterrichten und didaktische Leiterin sein.

Stefanie Götze und Dietmar Sacher unterrichteten zuvor an der Elsflether Oberschule. Aufgrund zurückgehender Schülerzahlen war eine Versetzung nötig. Beide haben nach den ersten Schultagen einen guten Eindruck von ihrem neuen Wirkungskreis gewonnen. Stefanie Götze wird den Kindern und Jugendlichen Deutsch, Kunst sowie Werte und Normen beibringen.

Die Sportanlagen seines neuen Arbeitsplatzes kannte Dietmar Sacher als Sportlehrer bereits von Fußballturnieren. Zudem ist er von der Ausstattung der Lemwerderaner Schule begeistert. Neben Sport wird er die Fächer Mathematik und GSW (geschichtlich, soziale Weltkunde) unterrichten.

„Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich, aber auch in technischem Werken ist die Oberschule nun bestens aufgestellt“, freute sich Dr. Andrea Debus. Sie ist seit mehr als zehn Jahren an der Eschhofschule und hat nun kommissarisch die Konrektorenstelle übernommen. Ein früherer Engpass auf dem Gebiet Fremdsprachen konnte bereits kompensiert werden. Und zum Halbjahreswechsel wird eine aus dem Mutterschutz zurückkehrende Kollegin für weitere Entlastung sorgen, erklärte Dirk Richter, dessen Kollegium jetzt auf 28 Pädagogen gewachsen ist.

Schüler in der Arbeitswelt

Eschhofschule will erfolgreiche Zusammenarbeit SGL Rotec und Abeking & Rasmussen fortsetzen

Weser Kurier 16. Juli 2012
 
Es stärkt die Schüler. Sie lernen Dinge, die im normalen Stundenplan nicht vorkommen, sie sind engagierter und sie gewinnen an Selbstvertrauen: Die Kooperation der Eschhofschule mit örtlichen Betrieben zahlt sich aus. Das Projekt ist langfristig angelegt.
Einmal trifft sie sich noch, dann endet die AG, die bei den zwölf- bis 14-jährigen Schülern der Eschhofschule so hoch im Kurs steht. Seit September verbrachten sie ihre Donnerstagnachmittage zunächst in der Ausbildungswerkstatt der Werft Abeking & Rasmussen. Danach drehte sich ihr Praxiskursus um moderne Formen der Kunststoffverarbeitung: In der Ausbildungswerkstatt von SGL Rotec haben sie gelernt, was sich mit glasfaserverstärkten (GFK) und kohlenstofffaserverstärkten (CFK) Kunststoffen so alles anstellen lässt.

Es ist eine lebhafte Truppe, die ihre Alltagskleidung gegen rote Latzhosen getauscht hat und von den regulären Firmen-Mitarbeitern nur durch das Alter zu unterscheiden ist. Gerade sind die Jungs dabei, Klebstoffreste von farbigen Vogelhäusern zu feilen, die sie zuvor auf Maß geschnitten, geformt und zusammengeklebt haben. Wenn die Schüler etwas nicht verstehen oder bei der Arbeit einen Tipp brauchen, wenden sie sich an Oktay Both, Steve Reppel oder Sascha Mason. Die drei gehören zum zweiten Ausbildungsjahr bei SGL Rotec, sind nur wenig älter als die Schüler und leiten sei an.

"Den Leuten etwas beizubringen, macht Spaß, und den meisten gefällt es ganz gut", hat Oktay Both festgestellt. Ein Beleg dafür sind die "vielen Fragen", die die Schüler in den vergangenen Monaten gestellt hätten. Vieles ist hängen geblieben. Der Eschhof-Schüler Jendrik hat darum auch kein Problem, zu erklären, dass glasfaserverstärkte Kunststoffe besonders stabil sind und dass Rotorblätter für Windräder daraus hergestellt werden.

Wie das gemacht wird, haben er und seine Mitschüler bei einer Führung durch die Produktionshallen gesehen. Jean-Pierre aus der Klasse 7a hat außerdem beobachtet, dass sich die Kunststoffe schneller verarbeiten lassen als Metall. "Aber man muss auch genauer aufpassen." Sein Mitschüler Tammo freut sich, dass er mit Kunststoff und Kleber arbeiten konnte. Schließlich seien das Materialien, die im Werkunterricht der Schüler bislang nicht vorkamen.

Folgt man der Argumentation Technik-Lehrer Daniel Diemer, so haben die Schüler bereits stark von dem langfristig angelegten Projekt profitiert. Insbesondere ihr Selbstbewusstsein sei gewachsen. "Das fördert sie in ihrem gesamten Lernen." Schulleiter Dirk Richter hatte schon vor Monaten festgestellt, dass die Schüler in der Werkstatt engagierter bei der Sache sind als an manchem Tag im Schulalltag. Ein weiterer Nebeneffekt der Kooperation von Schule und Unternehmen: Die positiven Berichte der Gruppe würden sich im Schullalltag auch auf die anderen Schüler der Eschhofschule auswirken.

Sehr zufrieden zeigt sich auch Helmut Ammermann. Der Ausbildungsleiter bei SGL Rotec freut sich, dass die Schüler die Chance genutzt haben, den Betrieb genauer kennenzulernen. "Oftmals haben Schüler falsche Vorstellungen, was in einem Industriebetrieb passiert", ist er überzeugt. Die Klischees von schwerer Arbeit und Dreck in Industrieunternehmen würden sich auch heute noch hartnäckig halten, auch wenn sie mit der Wirklichkeit wenig zu tun hätten.

Acht Auszubildende stellt das Unternehmen in der Regel jedes Jahr ein und Ammermann hofft, dass sich die Schüler der Arbeitsgemeinschaft bei der Berufswahl an ihre jetzigen Erfahrungen bei SGL Rotec erinnern.

Wenn ein Schüler gemerkt habe, dass die Arbeit nichts für ihn sei, sei das auf der anderen Seite auch in Ordnung, meint Ammermann. "Ich will hier niemanden verbiegen. Ich will Türen öffnen." Indem sie die Verantwortung für die Schüler übernommen und ihnen gezeigt hätten, was sie selbst vor nicht all zu langer Zeit gelernt haben, hätten im übrigen auch seine Auszubildenden von dem Projekt profitiert.

Beide Aspekte nennt auch A&R-Ausbildungsleiter Helge Ziems-Gillerke als Motiv, sich für das Projekt zu engagieren. "Es geht darum, jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, sich zu orientieren." Im nächsten Schuljahr wollen Eschhofschule, SGL Rotec und Abeking&Rassmussen, wo die Idee für das gemeinsame Projekt ersonnen wurde, das Angebot aus diesen Gründen auch fortführen und weiteren Schülern die Möglichkeit geben, sich vor Ort eine Vorstellung vom Berufsleben zu machen. Und sich motivieren zu lassen, sich ein Ziel zu setzen, dafür zu arbeiten und es zu Ende zu bringen.

Daran, dass es genug Interessenten gibt, daran zweifelt keiner der Beteiligten, und Schüler Jendrik lässt keine Zweifel daran, dass er dann am liebsten wieder mitmachen würde.

Schüler in der Arbeitswelt

Eschhofschule will erfolgreiche Zusammenarbeit SGL Rotec und Abeking & Rasmussen fortsetzen

Zitat:

"Schüler haben oft falsche Vorstellungen, was in einem Industriebetrieb passiert."

Helmut Ammermann, SGL Rotec

Aus der Schule in den Betrieb

Die Kooperation zwischen Schule und Betrieben hat sich bewährt. Sie soll auch im kommenden Schuljahr fortgeführt werden.

NWZ 14. Juli 2012


„Ein Stück Metall zu bearbeiten war wesentlich schwieriger. Dagegen geht es bei dem Kunststoff hier geradezu leicht.“ Der 13-jährige Jendrik steht an einem Tisch in Halle 23 von SGL Rotec. Er trägt eine Schutzbrille, Handschuhe und eine weiße Schürze. So wird verhindert, dass er direkt mit dem Harzgemisch in Verbindung kommt, das er mit einer Rolle auf eine Gaze aufträgt.


Abläufe kennenlernen
Jendrik ist einer der zehn Schüler der Eschhofschule in Lemwerder, die von der Kooperation mit der Firma profitieren. In einer Arbeitsgemeinschaft (AG) kann er in den Arbeitsalltag reinschnuppern, Erfahrungen sammeln, wie sich Kunststoff ver- und bearbeiten lässt. Jeden Donnerstagnachmittag wechselt er die Rolle, ist Kunststoffverarbeiter statt Schüler, arbeitet praktisch und erfährt, wie die Abläufe in einem solchen Betrieb sind. 

Im ersten Teil der Kooperation hatten die Schüler bei der Werft Abeking & Rasmussen (A & R) Erfahrungen im Umgang mit Metall sammeln können. Jetzt machen sie eine ganz andere Erfahrung. Der Vergleich kann unterschiedlicher nicht ausfallen. 

Helmut Ammermann ist Ausbildungsleiter bei SGL Rotec, Helge Ziems-Gillerke bei A & R. Beide sind angetan von der Kooperation mit der Schule. „Das ist ein vorbildliches Konzept“, sagt Ziems-Gillerke. Es gebe keine besser Möglichkeit, den Schülern den Alltag zu vermitteln, sind sich beide einig. Und die Sechst- bis Achtklässler können feststellen, wie der Arbeitsalltag ist und erfahren aus erster Hand, dass es in ihrer unmittelbaren Umgebung Betriebe gibt, die in ihrer Branche höchsten Ansprüchen genügen. Ammermann und Ziems-Gillerke würden sich wünschen, dass noch mehr Betriebe eine Kooperation mit Schulen eingehen, um dem Nachwuchs die Chance zu geben, Eindrücke zu sammeln. „Der Nutzen ist für beide Seiten groß“, meint Ziems-Gillerke. 


Soziale Kompetenz 
„Manche wissen jetzt, wofür sie in den verbleibenden Schuljahren lernen können“, sieht Daniel Diemer, betreuender Lehrer der Schule, einen hilfreichen Nebeneffekt dieser AG.

Auch für einige Auszubildende der Firmen bietet die Kooperation eine Chance. Sie sind zur Betreuung der Schüler abgestellt. „Die Arbeit mit dieser Gruppe macht viel Spaß“, erklärt Oktay Both. „Die sind total interessiert“, ergänzt der junge Mann, der am Ende seines zweiten Lehrjahres steht und den Schüler die einzelnen Arbeitsgänge erklärt. Unter seiner Anleitung und der seiner beiden Kollegen sind Vogelhäuschen und Namensschilder entstanden.

„Die jungen Leute können soziale Kompetenz entwickeln und Gelerntes vermitteln“, findet Ammermann. 


Ob die Kooperation auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt wird? „Keine Frage, natürlich“, lassen Ammermann und Ziems-Gillerke keinen Zweifel darüber aufkommen. Die Schüler werden dies gerne zur Kenntnis nehmen.

Starke Mädchen in Bewegung

NWZ 11. Juli 2012

Prävention Donum Vitae und Eschhofschule starten Projekt gegen Essstörungen

Oft entwickeln Mädchen in der Pubertät ein gestörtes Essverhalten. Mit dem Projekt will man unter anderem das Körpergefühl verbessern.

Stolz sein auf den eigenen Körper – das ist für junge Mädchen in der Pubertät nicht immer einfach. Große Unsicherheit und ein gestörtes Essverhalten beobachten auch die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Donum Vitae häufig bei den Besucherinnen in der Mädchensprechstunde. „In der Pubertät verändert sich der Körper. Zu dieser Zeit fängt das manipulative Essverhalten oft an“, weiß Mechthild Frenking, Diplom-Pädagogin bei Donum Vitae. 


In Zusammenarbeit mit der Eschhofschule in Lemwerder bietet die Beratungsstelle deshalb ab dem nächsten Schuljahr einen pädagogischen Tanzkursus für Schülerinnen der Klassen sieben bis zehn an. Geleitet wird er von Leyla Nazli. „Wir werden keinen klassischen Tanz üben“, erklärt die Tanzpädagogin. „Es soll kein Konkurrenzgedanke entstehen.“ Das Motto des Nachmittagsangebotes lautet „Bewegte Mädchen – stark getanzt“. Wichtig ist Leyla Nazli, dass es nicht auf die Ästhetik ankommt. „Bewegung kann alles mögliche sein, zum Beispiel zu testen, wie viele Arten von Lachen es gibt“, erklärt sie. Vermittelt werden soll auch, dass die Mädchen sich mehr zutrauen sollen. Beim Erarbeiten von Szenen aus dem Tanztheater will die Pädagogin die Eigeninitiative fördern. Auch einen Theorieteil plant sie ein. 

Ergänzend zum Tanzprojekt, das auch aus Mitteln der „Aktion Mensch“ gefördert wird, findet in der Eschhofschule eine Fortbildung für Lehrer statt, die für das Thema Essstörungen sensibilisieren soll. „Gerade dieses Gesamtpaket finde ich sehr sinnvoll“, erklärt Schulleiter Dirk Richter. „Oft ist es die Schule, die bei offensichtlichen Problemen erste Schritte einleitet.“ 

Tanzend sich selbst annehmen

Eschhofschule und Beratungsstelle "Donum vitae" bieten Präventionsprojekt für Mädchen an

Weser Kurier 07.07.2012

Wer den eigenen Körper achtet, verfällt nicht in selbstzerstörendes Verhalten. Davon ist Leyla Nazli überzeugt. Deshalb will sie Prävention leisten. Die Tanzpädagogin der Beratungsstelle "Frauen beraten – donum vitae" bietet im kommenden Schuljahr im Nachmittagsunterricht der Eschhofschule die AG "Bewegte Mädchen - stark getanzt" an.

Eine Situation, zwei Ausführungsweisen: Schulleiter Dirk Richter bietet Ulrike Frehls klassisch etwas zu Trinken an. Mechthild Frenking und Andreas Heppner prosten einander zu. Tanzpädagogin Leyla Nazli variiert ein wenig. Sie setzt ihren gesamten Körper ein, um ihre Kekse zu reichen.

Leyla Nazli lehnt sich auf das Geländer der Brücke vor ihr. Ihr rechtes Bein schwebt waagerecht in der Luft. Im Knie ist es nach oben geknickt, so dass der Fuß keck in Höhe ihrer Schultern thront. In der Hand hält sie einen Teller mit Keksen, den sie freundlich lächelnd offeriert. Kellnern einmal anders. Die Umstehenden lachen amüsiert. Jedem ist ersichtlich: Leyla Nazli fühlt sich wohl in ihrem Körper und spielt mit ihm.

Genau darum geht es der Tanzpädagogin. Den eigenen Körper annehmen, so wie er ist, egal ob mit einigen Kilogramm mehr oder weniger. Sich wohlfühlen. Dieses Gefühl möchte die Tanzpädagogin nach den Sommerferien Schülerinnen der Eschhofschule vermitteln. Für die angehenden Siebt- bis Zehntklässlerinnen wird es im Ganztagsangebot der Bildungseinrichtung jeden Dienstag im Spiegelsaal der Ernst-Rodiek-Halle die Arbeitsgemeinschaft "Bewegte Mädchen – stark getanzt" geben.

Ausdruck eigener Gefühle

Bei ihrem Angebot gehe es ihr nicht um ästhetisch perfekte Haltung zu vorgegebenen Schrittfolgen, sondern vielmehr um den Ausdruck eigener Gefühle und das Kennenlernen des eigenen Körpers, blickt Leyla Nazli voraus. Zustande kommt das Angebot dank der Unterstützung des Vereins "Frauen beraten – donum vitae" in Brake. Dieser hatte sich jüngst erstmals bei der "Aktion Mensch" um einen Zuschuss beworben und diesen in Höhe von 4000 Euro erhalten. So kann nun sowohl an der Eschhofschule in Lemwerder als auch an der Haupt- und Realschule Brake die AG angeboten werden.

Mit dem Tanzprojekt wollen die Eschhofschule und "Donum vitae" dafür sorgen, dass sich die Mädchen selbst positiv wahrnehmen, ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln. Auf diese Weise lernten Mädchen in der sensiblen Phase der Pubertät einen gesunden, kreativen Umgang mit ihrem eigenen Körper, wirbt Donum vitae für das Projekt.

Im Mittelpunkt solle allerdings nicht nur die Bewegungsfreude stehen. Leyla Nazli ist überzeugt, dass Mädchen, die den eigenen Körper achten, nicht in selbstzerstörendes, krankmachendes Verhalten verfallen. Donum vitae erweitert mit dem Tanzprojekt die wöchentliche Mädchensprechstunde um ein körperlich aktives Angebot zur Prävention von Essstörungen.

In den vergangenen Monaten sei den Mitarbeiterinnen aufgefallen, dass immer mehr Mädchen mit Fragen zu Essstörungen und zum Thema Mobbing in die Sprechstunde kämen, berichtet Leiterin Mechthild Frenking bei der Vorstellung des Projektes gestern Morgen in der Eschhofschule. Welche körperlichen Idealbilder stellt das Fernsehen vor? Was versprechen Diäten? Auch Fragen wie diese soll das Tanzprojekt thematisieren. Überhaupt werde es Raum für Gespräche bieten, verspricht Leyla Nazli.

Starr vorgegeben ist dabei nichts. Sie werde auf die Mädchen eingehen, verspricht Leyla Nazli. Tanztheater gehöre ebenso zum Programm wie Gespräche oder Malen. "Beim Malen lassen wir die Finger tanzen", gibt die ihrem Begriff von Tanzen einen weiten Rahmen.

Mechthild Frenking betont, dass sich das Projekt nicht an Mädchen wendet, die bereits essgestört sind. Mittlerweile litten Studien zufolge 20 Prozent der Mädchen unter einem gestörten Essverhalten, dass allerdings noch nicht als Essstörung bezeichnet werde.

Das gemeinschaftliche Präventionsprojekt beinhaltet allerdings mehr als die Einheiten für die Schülerinnen. Die Lehrkräfte der Schule werden in Fortbildungen ebenfalls geschult. Dieses Komplettpaket sei es, das das Projekt so wertvoll mache, sagte Schulleiter Dirk Richter.

Sozialpädagoge Andreas Heppner freut sich bereits auf das Präventionsprojekt. An der Eschhofschule könne gar noch eine weitere Institution mit ins Boot geholt werden, freute sich Heppner. Einmal pro Jahr erhielten die Mädchen der Einrichtung Besuch von einer Ärztin, die sich mit ihnen über die körperlichen Entwicklungen während der Pubertät unterhalte. Das Tanzprojekt runde dieses Angebot weiter ab.

Tanzend sich selbst annehmen

Eschhofschule und Beratungsstelle "Donum vitae" bieten Präventionsprojekt für Mädchen an

Zitat:

"Beim Malen lassen wir

die Finger tanzen."


Junge Oberschule Lemwerder stellt sich gutes Zeugnis aus

Weser Kurier 3.7.2012

Sie sind die Versuchskaninchen: Die derzeitigen Fünftklässler der Eschhofschule sind der erste Jahrgang der in vielen Kommunen Niedersachsens neu eingerichteten Oberschule. Nachteile haben sie dadurch nicht. "Es war eine richtige Entscheidung, dass wir gleich damit angefangen haben", urteilt Schulleiter Dirk Richter kurz vor der ersten Zeugnisvergabe.

 

Für die Schüler sei die jahrgangsbezogene Oberschule quasi die Fortführung der Grundschule. "Miteinander und voneinander lernen ist die Schulform überhaupt", ist Richter überzeugt. In der Lemwerderaner Form der Oberschule bleibt der Jahrgang, abgesehen von den Gymnasiasten, zusammen – egal welche Schullaufbahnempfehlung sie von ihren Grundschulen erhalten haben. Die Leistungsbandbreite der Lerngruppe werde weiter, so Richter.

Für die Lehrkräfte bedeute die gemischtere Lerngruppe, die Vermittlung der Lerninhalte stärker zu differenzieren. Die Lehrkräfte müssen für jedes Thema Aufgabenstellungen verschiedener Schwierigkeitsstufen erarbeiten, um den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern ebenso gerecht zu werden wie den leistungsschwächeren.

Die Lehrkräfte haben sich mehrfach fortgebildet, insbesondere zum Thema Binnendifferenzierung. Zudem hat Schulleiter Richter gemeinsam mit den Rektoren der Oberschulen in Berne, Elsfleth, Jade und Tossens einen Arbeitskreis installiert, in dem sich die Schulen austauschen. "Ein gelungenes Netzwerk", freut sich Richter. Durch den unterschiedlich gestalteten Lernstoff lernten die Oberschüler selbstständiger zu arbeiten als ihre Altersgenossen an Haupt- und Realschulen. Der Lehrer diene als Lerncoach. Einen Unterricht für alle im Sinne eines Frontalunterrichts könne es nicht mehr geben.

Auch im kommenden Schuljahr werden die Lemwerderaner weiter auf Binnendifferenzierung setzen. Kurse in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden sie erst dann anbieten, wenn der Erlass des Kultusministeriums es zwingend vorsieht – also ab dem siebten Jahrgang. Problematisch sei die Situation zum Beginn des Schuljahres gewesen, räumt Dirk Richter ein. "Die Schulbuchverlage sind mit ihren Lehrwerken nicht so schnell nachgekommen." So hätten die Schüler mit vielen Kopien arbeiten müssen.

Außerdem habe die Schule, die trotz der Umwandlung von der Haupt- und Realschule in die Oberschule ihren Namen Eschhofschule weiter tragen möchte, den Eltern des ersten Oberschuljahrgangs nicht vermitteln können, wie die neue Schulform arbeiten wird. Mit der Erfahrung der vergangenen Monate im Rücken sei dieses Problem mittlerweile überwunden, so Schulleiter Richter. Beim Tag der offenen Tür konnte die Oberschule ihren angehenden Schülern viele Informationen über Arbeitsweise und Ausrichtung geben.

 


Team aus Lemwerder spielt bei einem hochklassigen Turnier

Schul-Kicker erreichen Platz 23

Weser Kurier 23.6.2012

Lemwerder. Eine Lehrstunde in Sachen Fußball erlebte das Team der Eschhofschule in Wiesloch nahe Heidelberg, wo sich die 150 besten Schulteams Deutschlands zum Meisterschaftsturnier im Hallenfußball trafen. Hatte sich das junge Team der Eschhofschule Anfang des Jahres noch ungeschlagen und souverän das Ticket für die Teilnahme in der Kategorie U 20 gelöst, obwohl die meisten noch in der Altersklasse U 17 hätten spielen dürfen, erwies sich der Weg durch die Endrunde selbst als steinig.

Die anfänglichen Niederlagen gegen ein Berliner Gymnasium und eine Dortmunder Gesamtschule fielen noch relativ knapp aus. Gegen die Mannschaften eines Kölner und eines Duisburger Gymnasiums stießen die Kicker aus der Wesermarsch dann um so deutlicher an ihre Grenzen. "Das frühe Ausscheiden hatte nichts mit Pech zu tun", musste nicht nur Trainer und Sportlehrer Volker Asche eingestehen. Die spielerische Stärke der gegnerischen Mannschaften und ihr "extremer Tempofußball auf fast professioneller Ebene" wurden neidlos anerkannt.

Den Fußballern aus Lemwerder blieben am Ende der 23. Platz sowie das gute Gefühl, bei einem "hochklassigen Turnier mit großartigen Schulmannschaften" aus dem gesamten Bundesgebiet dabei gewesen zu sein, berichtet Asche. "Auf dem Soccer-Court und abseits der Halle herrschte olympisches Flair. Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet feierten gemeinsam ein außergewöhnliches Fußballwochenende, an dem ein faires Miteinander und ein starkes Gemeinschaftsgefühl dominierten."

Dass auf der Heimfahrt im Bus dann doch ein Pokal für die Vizemeisterschaft in der Schulliga an Bord war, lag an den Mitfahrerinnen von der BBS Wildeshausen. Sie hatten es in ihrer Altersklasse ins Endspiel geschafft, waren der gegnerischen Mannschaft im Finale dann aber trotz der Anfeuerungsrufe der Jungs aus Lemwerder unterlegen.



Junge Tüftler planen neues Solarfahrzeug

Schüler aus Lemwerder erreichten beim Bremer Wettbewerb keinen der vorderen Plätze

 Weser Kurier 21.06.2012

Lemwerder. Nach drei Rennläufen war Schluss. Für die drei jungen Erfinder Jan Dauelsberg, Sebastian Latz und Calvin Kleber kein Grund aufzugeben. Im nächsten Jahr wollen die Sechstklässler der Eschhofschule wieder antreten, wenn sich die "Die Elite der Region" mit ihren ultraleichten Solarfahrzeugen zur Qualifikation für die deutsche Solarmeisterschaft trifft.

Beim ersten Bremer Solar Cup vor ein paar Tagen waren die Schüler aus Lemwerder mit einem in vielen Wochen intensiver Arbeit entstandenen Eigenentwicklung angetreten, berichtet ihr Lehrer Daniel Diemer. Die Begeisterung für Technik der drei Schüler sei so hoch, dass sie sich damit auf jeden Fall den schweren Wettkampfbedingungen stellen wollten. Die Aufgabe: mit einem selbstkonstruierten Solarfahrzeug eine Strecke von 10 Metern hin und zurück fahren, ohne auf andere Energiequellen als die Sonne zurückzugreifen.

Bis kurz vor dem Rennen wurde getüftelt, dann war der große Tag da. Gespannt auf den Wettkampf und auf die Wagen der Konkurrenz fuhren sie nach Bremen, setzten ihr Fahrzeug zur ersten Testfahrt auf die Rennstrecke. Nur: Sonne gab es in der Halle nicht.

Weil die mit künstlichem Licht ausgeleuchtete Strecke ganz und gar nicht den Testbedingungen in Lemwerder entsprach, mussten Jan Dauelsberg, Sebastian Latz und Calvin Kleber flugs eine weitere Solarzelle in die Stromversorgung einbauen, den Schaltkreis anpassen. Nachdem die Technik getestet und auf die speziellen Rennbedingungen angepasst war, verständigten sie sich auf eine neue Taktik: Das Fahrzeug sollte durch mehrfache Korrekturen auf Siegkurs gebracht werden. Weil die wachsame und strenge Rennleitung derartige Eingriffe untersagte, reichte es für das Fahrzeug des Teams Eschhofschule nur für drei Rennläufe. Doch für die technikbegeisterten Schüler und Lehrer Daniel Diemer war klar: "Nach dem Rennen ist vor dem Rennen." Die Planungen für ein verbessertes ultraleichtes Solarfahrzeug haben bereits begonnen.


Oberschule öffnet sich künftigen Schülern

Schnuppertag Eschhofschule stellt sich vor – Nachwuchs sammelt Eindrücke

LEMWERDER, 9. Juni 2012

LEMWERDER - „Das ist eine tolle Veranstaltung!“ Per und Tanja Rethemeyer waren begeistert von den Eindrücken, die sie beim Tag der offenen Tür am Donnerstag in der Eschhofschule in Lemwerder sammeln konnten. „Die Informationen waren sehr hilfreich“, meinte das Ehepaar aus Ganspe.

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So wie ihm ging es den meisten der über 200 Besucher. Kinder der dritten und vierten Grundschulklasse nutzten den Tag, um schon einmal in ihre vielleicht zukünftige Schule zu schnuppern, Eltern um sich eine Entscheidungshilfe für die Laufbahnentscheidung der eigenen Kinder zu holen. So war es auch bei Rethemeyers, die auch erfuhren, dass ab der achten Klasse die Berufsorientierung in diesem Haus groß geschrieben wird. 

„Wir wollen durch diese Aktion die Arbeitsweise einer Oberschule vorstellen“, erläuterte Dirk Richter, der die Ganztagesschule seit 2008 leitet. Seit Beginn dieses Schuljahres ist diese Schule eine Oberschule. Die gemachten Erfahrungen wurden gesammelt und jetzt weitergegeben. „Die Aktion soll auch dazu dienen, Ängste und Zweifel abzubauen“, erläuterte Richter den Sinn des Schnuppertages. 

 Ein Schwerpunkt der Eschhofschule ist die Berufsorientierung. Das wurde auch am Donnerstag deutlich. In den Bereichen Technik, Werken, Textil, Haus- und Naturwissenschaft demonstrierten Lehrer und Schüler das Angebot und beeindruckten damit die kommenden Schülerinnen und Schüler, die schon einmal einen Eindruck mitnehmen konnten, was handlungsorientierter Unterricht meint. In der Küche konnten Teigtaschen gebacken und beim Werken mit der Laubsäge hantiert werden. Im Technikbereich konnte mit speziellen Materialien, die an die Fischertechnik erinnern, gebaut werden und in der Chemie wurden auf einfachste Art Mikadostäbe hergestellt.

Hilfreich zur Seite standen den Gästen immer Schülerinnen und Schüler, die sie als Paten durch die Schule führten oder ihnen beim Experimentieren Hilfestellung gab. Auch das half, um bei den vielleicht kommenden Schülerinnen und Schülern Ängste abzubauen. 

Eschhofschüler stellen Projekte und Praktika vor

NWZ 19. Mai 2012

Tag der offenen Tür am 7. Juni – Aktionen zum Mitmachen

LR

LEMWERDER - Mit einem Tag der offenen Tür und vielen Mitmachangeboten stellt sich die Eschhofschule Lemwerder am Donnerstag, 7. Juni, in der Zeit von 16 bis 18.30 Uhr allen Interessierten vor. 

Viele Aktionen aus den Bereichen Chemie, Physik, Technik, Englisch, Sport und Hauswirtschaft laden zum Mitmachen ein. Informationen zur Schulform der Oberschule werden ebenso geboten wie die Darstellung der Berufsorientierung, Praktika und pädagogischer Konzepte. Die Grundschüler, Eltern und interessierten Gäste können außerdem Einblicke in Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsbetrieb und die Mensa in der Schule gewinnen.

Finale der Schul-Liga erreicht

Weserkurier 24.3.2011

Zum Bundesfinale nach Heidelberg

Von ULLA UDEN
Lemwerder. Das Fußballteam der Oberschule Lemwerder mit Jannik Raschen, Koray Kanat, Nils Rautenhaus, Jennes Vetter, Eric Stelljes, Dennis Jeglorz, Niklas Müller und Alan Hudsch schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Und hätte das Rathaus in Lemwerder einen Balkon, so hätten die Eschhofschüler vermutlich dort nach ihrer Rückkehr aus Oldenburg einen tollen Empfang verdient gehabt.

Denn was das Team im "Soccerland" präsentierte, das war laut ihrem Lehrer Volker Asche schon großer Budenzauber. Asche war von dem Auftritt seiner Jungs ganz begeistert: "Ein hochklassiger Hallenkick,in dem die Oberschule aus Lemwerder den gegnerischen Mannschaften zeigte, wie man in der Halle auftritt: Den Ball flach spielen und hoch gewinnen."

Mit dieser Devise wurde das junge Eschhofteam von ihrem betreuenden Lehrer Volker Asche auch in das erste Spiel geschickt - und das Team habe es anschließend kompromisslos umgesetzt. Taktisch diszipliniert wurde das Team der Berufsschule Wildeshausen laut Asche regelrecht aus der Halle gefegt. Ein wunderschön herausgespielter und nie gefährdeter 4:1 Sieg war für alle ein Auftakt nach Maß.

Dann galt es, schnell erholen und die Kräfte erneut bündeln. Der nächste Gegner war schon in Sicht. In einem spannenden Spiel trennten sich die Berufsschule Wilhelmshaven und die Oberstufe der IGS Marschweg mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Gegen die im Durchschnitt drei Jahre älteren Gegenspieler der IGS Marschweg setzten sich die Lemwerderaner souverän durch und kamen damit an die Tabellenspitze. Diese Führung wollte das Team nicht wieder hergeben.

Wie es sich für einen Spitzenreiter gehört, ließen die Eschhofschüler auch keinen Zweifel aufkommen, wie der Sieger im nächsten Spiel heißen wird. Mit gepflegtem Kurzpassspiel ließen die Jungs aus Lemwerder den Ball und den Gegner aus Wilhelmshaven laufen, um im richtigen Augenblick den Abschluss zu suchen. Die sichere Abwehr erlaubte der Berufsschule kein Durchkommen, so dass ein 3:1 am Ende bereits die Weichen auf Turniersieg stellte. Denn im letzten und schwersten Spiel gegen die Oberstufenschüler der IGS Marschweg reichte ein Unentschieden zum Turniersieg.

Leichter gesagt als getan, ist laut Asche das Team der IGS doch amtierender Hallenfußball-Stadtmeister der Oldenburger Schulen, gespickt mit erfahrenen Spielern aus den Herrenmannschaften der Huntestadt. In diesem entscheidenden Match wuchsen jedoch die Jugendspieler der Eschhofschule über sich hinaus. Der Torwart der Eschofschule bekam nun deutlich mehr zu tun, ließ die Angreifer aber ein ums andere Mal an seinen herrlichen Paraden verzweifeln. Wurden der Keeper und die Abwehr dann doch mal überwunden, stellten die technisch stark aufspielenden Eschhofschüler der IGS im Gegenzug die Quittung aus. Nach dem knappen, aber verdienten 5:4 gab es keinen Halten mehr. Mit lautstarker "Humba" und einem flotten Siegertanz auf dem Kunstrasen wurde der makellose Turniererfolg frenetisch gefeiert.

Denn nun wussten sie es ganz genau: Die jungen Kicker aus Lemwerder fahren mit diesem Sieg zum Bundesfinale nach Heidelberg. Auch dort wollen sie mit tollem Fußballzauber in der Altersklasse U20 begeistern und für weitere Überraschungen sorgen.

Auf nach Heidelberg

NWZ 21.3.2012

Lemwerderaner für Bundesfinale qualifiziert

Hallenfußball Nach Siegen in Oldenburg fahren Oberschüler nach Heidelberg

bon

Lemwerder - Das Fußballteam der Oberschule Lemwerder schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Und hätte das Rathaus in Lemwerder einen Balkon, so hätten die Eschhofschüler dort nach ihrer Rückkehr aus Oldenburg einen tollen Empfang verdient gehabt. Denn was das Team im „Soccerland“ zeigte, das war schon ein großer Budenzauber. Ein hochklassiger Hallenkick, in dem die Oberschule aus Lemwerder den Gegnern zeigte, wie man in der Halle auftritt: Den Ball flach spielen und hoch gewinnen.

Mit einer lauten „Humba“ und einem flotten Siegertanz auf dem Kunstrasen wurde der makellose Turniererfolg frenetisch gefeiert. Im Sommer fährt das Team mit dem besten Gesamtpaket zum Bundesfinale nach Heidelberg. Und auch dort wollen die Lemwerderaner mit tollem Fußballzauber in der Altersklasse U 20 begeistern und für weitere Überraschungen sorgen. Das Team: Jannik Raschen, Koray Kanat, Nils Rautenhaus, Jennes Vetter, Eric Stelljes, Dennis Jeglorz, Niklas Müller, Alan Hudsch.

Bundestag Berlin

Angeregte Diskussion mit HolgerOrtel

  Weser-Kurier 12.03.2012

Hauptschüler zu Gast im Bundestag

Von Barbara Wenke
Lemwerder. Schülerinnen und Schüler der Eschhofschule haben bei einem Besuch im Deutschen Bundestag in Berlin mit dem Abgeordneten Holger Ortel diskutiert. Die 15 bis 17 Jahre alten Hauptschüler formulierten klare Erwartungen an den Sozialdemokraten. So wünschen sie sich einen Discobus, mehr öffentliche Verkehrsmittel außerhalb der Schulzeiten und einen Treffpunkt für Jugendliche. Ortel ermunterte die Jugendlichen, Initiative zu ergreifen und sich um die Belange vor Ort zu kümmern.

Für das Interesse an Politik bräuchte man nicht zwingend ein Studium, betonte Ortel. Man könne in jungen Jahren anfangen, Zeitung zu lesen und sich für die Angebote der demokratischen Parteien zu interessieren. Neben Fragen zu seiner Laufbahn diskutierte Ortel mit seinen Gästen über die Bedeutung regenerativer Energien und den Sachstand bei der B212 neu.

Hallenturnier 2012

NWZ 2.3.2012

Fußball-Turnier in der Oberschule

Wettkampf Alle Klassen machen mit

Bild

BILD: Privat Bild vergrößern

LR

LEMWERDER - Am Mittwoch richtete die Oberschule Lemwerder ein großes Fußballturnier aus. Mitgemacht haben alle Klassen. Auch einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, als Zuschauer dabei zu sein. In der kleinen Sporthalle trafen sich die fünften bis siebten Klassen, in der Ernst Rodiek-Halle kämpften die Klassen acht bis zehn um die besten Plätze. Einige Klassen feuerten ihre Mannschaft mit selbst gemachten Plakaten an. Selbstverständlich war auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor Ort, um sich um Verletzungen der Sportlerinnen und Sportler zu kümmern. 

Die Gewinner sind bei den Mädchen: die 10 R2, die 8 R2, die 7R und 6 R1. Bei den Jungen: die 10R, die 9 R1, die 7R1 und die 6 H7/7H1.

Schuldisco

NWZ 1.3.2012

Tanzfläche mitten in der Schule

Disco 250 Jugendliche feiern – Schüler planen selbst

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Tanzen, wo sonst gebüffelt wird: Die Disco in der Oberschule Lemwerder BILD: Gabriele Bode Bild vergrößern

GBO

LEMWERDER - Mindestens 250 der insgesamt 290 Eschhofschüler nutzten jetzt die Gelegenheit, in ihrer Schule richtig abzutanzen. Die Elternsprecher hatten vorgeschlagen, eine Schul-Disco zu veranstalten. Die Schülervertreter hatten die Idee begeistert aufgegriffen. 

Bei der Organisation hatte Beratungslehrer Volker Asche den Schülern unter die Arme gegriffen. „Dazu haben wir einen genauen Plan gemacht wer welches Amt übernimmt .Es gab eine Menge zu bedenken“, so der Pädagoge. Nicht nur der Termin musste passen, sondern auch die Kasse am Eingang und der Getränkeverkauf mussten besetzt werden. 25 Kisten Wasser, Cola und Limonade hatte Volker Asche für den Abend besorgt. Christian aus der 8R1 erklärte sich freiwillig zum Verkauf bereit. Den Tanzenden konnte er so jedoch nur von weitem zusehen. „… aber einer muss das ja machen“, lautete seine Devise. Sein Kumpel Nico, der Schulsprecher ist, unterstützte ihn dabei. 

Am Eingang standen derweil Mehmet, Steffen und ihre Freunde aus dem zehnten Jahrgang und passten auf, dass auch wirklich nur Schüler hereinkamen. 

Für die Musik sorgte „DJ Artur Dick“, der eigentlich nicht mehr Eschhofschüler ist. Viel zu schnell vergingen den Schülern die zwei Stunden. 

Qualifizierte Babysitter

NWZ 24.2.2012

Babysitter auch fit in Theorie

Bildung Kursus des DRK an der Eschhofschule – Familienbüro hilft bei Vermittlung

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Zehn neue Babysitter gibt es ab sofort in Lemwerder BILD: Gabriele Bode  Bild vergrößern

Zehn Schülerinnen aus Lemwerder haben sich neu qualifiziert. Sie lernten unter anderem Erste Hilfe.

von Gabriele Bode

Lemwerder - Nicht ohne Stolz nahmen nun die zehn ersten Absolventinnen des Babysitterkurses an der Eschhofschule ihre Urkunden entgegen.

Angela Chevrollier vom DRK unterrichtete die Schülerinnen seit den Sommerferien einmal in der Woche. Um einen simplen Wickelkurs handelte es sich dabei aber keinesfalls, denn dass zu einem guten Babysitter wesentlich mehr gehört, lernten die Mädchen schnell.

Es wurde über die erste Kontaktaufnahme zu den Kindern und Eltern oder die Entwicklungsstufen gesprochen. Es ging um die Aufsichtspflicht, das Spielen, Unfallgefahren oder Kinderkrankheiten und auch in der Nahrungszubereitung gab es Unterricht. Dazu mussten die jungen Damen sogar selber an den Herd und Brei, Tee, aber auch Gemüse oder Rohkost kindgerecht zubereiten. Mit zu der Qualifizierung gehörte das Ablegen des Erste-Hilfe-Scheins. Auf jeden Fall fühlen sich die Mädchen nach all dem Gelernten nun sicher im Umgang mit Kindern. Sie haben trotz Erfahrung noch viele Dinge dazugelernt und hoffen so auf eine kleine Aufstockung des Taschengelds.

Über so gut ausgebildete Kräfte freute sich auch Karen Stuke vom Familien- und Kinderservicebüro Lemwerder. Sie stattete den frisch qualifizierten Babysittern an ihrem letzten Kurstag einen Besuch ab und verwies auf das Angebot, gerne bei der Vermittlung von Jobs behilflich zu sein. Häufig gibt es in ihrem Büro Nachfragen. Gute Erfahrungen hat sie bisher mit ihren ersten Babysittern gemacht. Doch leider haben immer weniger von ihnen wegen Ausbildung oder Job Zeit.     

AG bei A&R

NWZ 27.1.2012

Nachmittags geht’s in die Werft

Bildung Oberschule Lemwerder und Abeking & Rasmussen bieten eine AG an

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Die Oberschule in Lemwerder bietet gemeinsam mit der Werft Abeking & Rasmussen eine AG an.

BILD: Friederike Liebscher Bild vergrößern

Mit dabei sind Schüler der sechsten, siebten und achten Klasse. Einmal in der Woche lernen sie in der Ausbildungswerkstatt.

VON FRIEDERIKE LIEBSCHER

LEMWERDER - Ein eigener Spind, ein Namensschild und nette Kollegen: Einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen gerade zwölf Jungs von der Oberschule Lemwerder. Sie profitieren von einer bisher einmaligen Kooperation. Das Unternehmen Abeking & Rasmussen und die Schule bieten gemeinsam eine Arbeitsgemeinschaft (AG) an. 


Schweißen und Feilen
Seit dem 22. September kommen die Schüler an jedem Donnerstag in die Werft, um in der Ausbildungswerkstatt den praktischen Umgang mit Metall zu lernen. „Bohren, Sägen, Pfeilen, Schweißen und Ur-Umformen“ sind die Themen. Gelehrt werden sie von Auszubildenden von Abeking & Rasmussen. Ein Konzept, von dem beide Seiten etwas haben. „Die Auszubildenden lernen, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Helge Ziems-Gillerke, Leiter der Ausbildungswerkstatt im Unternehmen. Zudem würden ihre eigenen Kenntnisse noch vertieft.

Lemwerder: Schüler besuchen Abeking und Rasmussen


Den Schülern will man in der AG eine lebensnahe Berufsorientierung nahebringen. „Sie entwickeln Ausdauer und ergreifen Ziele“, erklärt Schulleiter Dirk Richter. Auch würden ihnen Ängste genommen. „Das Konzept passt genau zum Leitbild unserer Schule: Lemwerderaner Ressourcen nutzen, die Selbstständigkeit der Schüler fördern und die Zukunftschancen hier vor Ort aufzeigen“, sagte er. 

Die Schüler ließen sich am Donnerstag nicht in ihrer Arbeit stören. „Wir bauen hier einen Bohrerhalter“, erklärte Jendrik (13). Mehrere Stunden brauchen er und Mitschüler Malte (12) dafür. Außerdem stehen Kerzenständer, ein Modellschiff und eine Eisenbahn auf dem Lehrplan. Jeder Schüler bekommt eine Mappe, in der die Arbeitsschritte erklärt sind. „Wir gucken einfach mal, wie weit wir kommen“, meint Joachim Dobroschke, Ausbilder bei Abeking & Rasmussen. Es sei schließlich der erste Durchgang der AG. 


Wiederholung geplant
Eine Wiederholung im nächsten Halbjahr ist geplant. „Die Resonanz in der Schule war riesengroß. Alle wollten mitmachen“, berichten Dirk Richter und Lehrer Daniel Diemer übereinstimmend. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen klappe sehr gut. 


„Es war eine tolle Möglichkeit, die wollten wir ergreifen sagt Diemer, der die AG betreut. „Und für die Schüler ist die Ausbildungswerkstatt genau das richtige. Oder haben Sie schon einmal so leise Siebtklässler erlebt?“ 

Advenstbasar

NWZ 19.12.2011

Eschhofschulkinder überraschen ihre Gäste

Adventsmarkt Sieben Klassen bereiten Nachmittag vor – Großer Andrang

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An der Eschhofschule zeigten die Schüler nun, was sie im Unterricht gebastelt hatten. BILD: Gabriele Bode  Bild vergrößern

gbo

Lemwerder - Nach einigen Jahren Pause gab es an der Eschhofschule nun wieder einen bunten Weihnachtsbasar. Sieben Klassen hatten sich daran beteiligt. Die stellvertretende Schulleiterin Brunhilde Gedamke hatte die Organisation in die Hand genommen. „Bewusst sind wir dabei nur an die 5. bis 7. Klassen herangetreten. Bei den älteren Jahrgängen nimmt das Interesse erfahrungsgemäß ab. Die sind nicht mehr so bastelbegeistert“, erklärt sie.

Am Nachmittag befanden sich unter den vielen Gästen trotzdem jede Menge neugieriger älterer Schüler. Während in der Aula selbst gebastelte Lesezeichen, Lichthäuser, Kekse, bunte Lichterketten, Nistkästen aus dem Technikunterricht und ein riesiges Kuchenbuffet auf die Besucher zu sehen gab fand im alten Schultrakt das Unterhaltungsprogramm statt. Hinter fast jeder Klassenzimmertür verbarg sich eine neue Überraschung. So gab es ein Vorlesezimmer mit gemütlichem Sessel und Geschichten, die auch von den Gewinnerinnen des Vorlesewettbewerbs, Silvana Zeisberg und Lisa Jahnert, vorgetragen wurden.

Richtig voll wurde es bei jeder Vorführung der Sketche von den 5. und 6. Klassen. Aber auch die Musik der sechsköpfigen Schulband „Black Notes“ von Volker Glimm begeisterte das Publikum. 

Gesunde Ernährung

NWZ 22.9.2011

Schüler lernen gesundes Leben

Niko-Projekt 40 Mädchen und Jungen dabei – Gemeindeübergreifende Aktion

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Bei den Jugendlichen kam der Aktionstag gut an. BILD: Gabriele Bode  Bild vergrößern

Über die Gemeindegrenzen hinweg gab es das Angebot. Das Ziel ist mehr Bewegung und gesunde Ernährung.

von Gabriele Bode

Berne - Mit dem Fahrrad machten sich rund 40 Realschüler der Eschhofschule in Lemwerder auf den Weg zum Berner Schulzentrum. Nach zwölf Kilometern und einer Stunde im Sattel erwartete die Gäste der Nachbargemeinde in Berne zunächst ein gesundes Frühstück mit Körnerbrötchen und frischem Gemüse.


Sport im Vordergrund
„Dinner for you-gehend“ lautet der Name des Projekts das von den Niko-Projekten Berne und Lemwerder gemeinsam am Weltkindertag durchgeführt wurde. Es gehörte mit zu den Aktionstagen 2011 zur „Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung von Kindern“. „Ganz gezielt richten wir uns hierbei an Schüler der neunten Klassen. Gerade diese Altersstufe macht sich in Sportvereinen rar. Übergewicht und Fehlernährung sind hier ebenfalls Risikofaktoren“, erklärte Petra Weniger, Koordinatorin des NiKo- Projektes Berne. Unterstützung erhielt sie dabei von den Landfrauen, Sportvereinen ebenso wie von Sozialarbeitern der Schulen oder Jugendtreffs und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

Viel vorgenommen hatten sich alle Beteiligten für diesen Vormittag. Nach dem Frühstück stand Sport auf dem Programm und natürlich die Vorbereitung des gemeinsamen Mittagessens. Während ein Teil der Schüler in schulgemischten Gruppen mit dem Kajak auf der Ollen fuhr, Hockey oder „Alaska“ spielte stand der Rest mit Birgit Schierenstedt und Frauke Rohde von den Landfrauen sowie Adda Reinken von der Kirchengemeinde Altenesch in der Schulküche an den Kochtöpfen. Auch für das Frühstück hatten die fleißigen Helfer schon gesorgt und dafür 300 Brötchenhälften geschmiert und Gemüse geschnitten.

„Drei Autos voller Lebensmittel haben wir für diesen Tag eingekauft“, berichtete Adda Reinken während sie aufpasst, dass jeder, der die Schulküche betritt, gewaschene Hände, eine Schürze und zusammengebundene Haare hat.


Neue Bekanntschaften
„Bei den angebotenen Sportarten wählen wir bewusst kooperative Spiele, die das Miteinander fördern“, erklärte Petra Weniger. Nach jeder Menge Bewegung, neuen Bekanntschaften Gleichaltriger, Tipps für eine gesunde Ernährung und einem gemeinsamen Mittagessen machten sich die Eschhofschüler schließlich wieder auf den Heimweg nach Lemwerder.     

Zwischenrunde Barmer Cup 2011

"Schülerzeitung" September 2011

Bestes Team scheidet ungeschlagen aus dem Turnier

Spätestes seit Montag weiß man an der Eschhofschule: Es gibt keinen Fußballgott! Und wenn doch, dann kommt er nicht aus Lemwerder. Anders ist unser unglückliches Ende beim Barmer-GEK-Cup 2011 nicht zu erklären.

Im ersten Spiel konnten wir den favorisierten Schülern des Schulzentrums Osternburg unser Spiel aufdrücken und den ersten Punkt einstecken. Nach dem frühen Rückstand glich Niklas Müller postwendend aus und das gesamte Team zeigte sich von seiner besten Seite. So war es am Ende kein Punktgewinn, sondern eher ein doppelter Punktverlust. Da war mehr deutlich mehr drin. Schade, dann müssen die Punkte halt gegen die HRS Garrel geholt werden, so die Ansage des Trainers. Die Garreler erwiesen sich jedoch als echte Herausforderung. Da mussten wir schon eine fehlerfreie Superleistung abrufen, um hier nicht unter die Räder zu kommen. Aber wie schon bei allen anderen Spielen war Keeper „Armin“ Raschen eine echte Katze zwischen den Pfosten, die Abwehr stand wie ein Bollwerk, das Mittelfeld zauberte wie einst Real Madrid und vor dem gegnerischen Gehäuse variierten wir zwischen blitzschnellen Angreifern und Stürmern mit einem Schuss wie ein Dampfhammer. Die Eschhof-Elf lief zusammen wie ein Schweizer Uhrwerk, da konnte sich jeder Spieler auf den anderen verlassen. Leider konnten wir nicht das Runde ins Eckige bringen. Endstand daher ein torloses Remis.

Nach zwei Spielen standen also zwei magere Punkte auf dem Konto. Das könnte eng werden, sollten beim nächsten Match gegen die Realschule Wildeshausen nicht drei Punkte eingefahren werden. Wir ließen uns aber nicht aus der Ruhe bringen. Auch der unglückliche Gegentreffer machte das Team nur stärker. Und wie schon so oft im Laufe der Turniertage war es wieder Niklas Müller, der den erlösenden Ausgleichstreffer erzielte. Vielleicht wäre auch in diesem Spiel mehr drin gewesen, aber im Laufe eines Turnieres gehört halt auch ein bisschen Glück zum Sieg. Und Fortuna hatte heute kein grünes Eschhoftrikot an: Abpfiff drittes Spiel - drittes Unentschieden - dritter Punkt = dritter Platz! Und die fußballerische Weisheit wurde wieder einmal bestätigt:es gewinnt nicht immer das bessere Team, manchmal auch das glücklichere Team. Nach zwei Turniertage ohne Niederlage standen wir also mit leeren Händen dar. Das ist bitter. Kein Match verloren und die „Lemmitowner“ mussten trotzdem frühzeitig duschen gehen. Aber eine Erkenntnis war dem „Coach“ mehr wert als ein „Staubfänger im Regal“: Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Eschhofschülern stellt sich über den gesamten Turnierverlauf als eine Einheit und faire Mannschaft dar.

Kleiner Trost noch am Rande. Der Turniersieger hieß HRS Garrel. Die Cloppenburger haben alle ihre Spiele gewonnen – bis auf eines eben: Gegen die giftgrünen Jungs der Eschhofschule war kein Kraut gewachsen. Wir können uns also einen kleinen offiziellen Titel auf den Briefkopf schreiben: Der Barmer-Cup-Finalist konnte uns nicht schlagen!!! Kurioserweise ging noch ein weiterer offizieller Titel nach Lemwerder: Niklas wurde genau wie in der Vorrunde mit seinen zwei Treffern in der Oldenburger Zwischenrunde erneut zum Torschützenkönig des Tages.

Theatergruppe SPLASH

 

Weser Kurier 10.9.2011

Ideen sammeln, ausprobieren, Spaß haben

 

Von Barbara Wenke

 

Lemwerder. In sich versunken verfolgt Andreas Krämer die Szene, die sich vor seinen Augen abspielt. Vier Jugendliche sitzen auf der Bühne. Jeweils zwei hintereinander. Die vordere Person tippt auf einer Tastatur und starrt ins Leere. Die beiden hinteren diktieren die Texte. Krämer reibt an seinem kurzen Kinnbart. Sagt nichts. Schließt zwischendurch kurz seine Augen, lässt das Gehörte wirken. Im Raum herrscht eine gespannte Ruhe.

 

Wie setzen die Jugendliche die Szene um? Gerade sind die Proben zum neuen Stück der Jugendtheatergruppe "Splash" in der Begu Lemwerder angelaufen. Seit einigen Wochen leitet der Schweizer Andreas Krämer die Truppe, die derzeit nur aus acht Jugendlichen besteht und deshalb dringend Nachwuchs sucht.

In dem neuen Stück gehe es um neue Medien, Liebe, Sex, Erotik. Die ganze Palette der Themen, die junge Menschen interessiert, über die sie via Medien wunderbar miteinander kommunizieren können, die sie aber verstummen lassen, sobald sie sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen.

Von der Pieke auf gelernt

Nicht ein einziges Mal unterbricht Andreas Krämer die Szene. Von Zeit zu Zeit huscht allerdings ein kurzes Lächeln über sein Gesicht. Er lässt die vier Jugendlichen ihre Interpretation vorführen. Dann ist Kritik angesagt. Krämer eilt auf ein Ensemblemitglied zu. Schnipst mit beiden Daumen und Mittelfingern. "Das war sowas von unglaublich", lobt er den jungen Schauspieler. Ausdruck und Haltung des Nachwuchsdarstellers haben den Profi überzeugt.

Andreas Krämer hat das Fach Schauspiel von der Pieke auf gelernt. Er besuchte die Schauspielschule in Basel und Zürich. Sein erste Engagement als Schauspieler erfolgte noch während des Studiums. 1986 ereilte ihn der Ruf von Peter Zadek ans Schauspielhaus nach Hamburg. Weitere Verpflichtungen folgten zum Beispiel an die Wuppertaler Bühnen, an das Stadttheater Basel, ans Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Zürich und schließlich von 2005 bis 2007 unter Klaus Pierwoß ans Bremer Theater. Er spielte unter anderem den Butler in "Wallenstein", den Cléante in "Tartuffe" und den Schubal in Johann Kresniks "Amerika".

Neben dem Spiel auf der Bühne ist Andreas Krämer in den Bereichen Film und Fernsehen tätig und schafft Bühnenmusik und Klanginstallationen. Des weiteren arbeitet er als Sprecher, Musiker und Autor in den Sparten Hörspiel und Hörbuch für verschiedene Sendeanstalten und Verlage in Deutschland und in der Schweiz. Seinen Lebensmittelpunkt hat der Schweizer mittlerweile in Bremen gefunden.

Zwei Engagements führen des mittlerweile selbstständig arbeitenden Profi montags über die Weser nach Lemwerder. Zum einen leitet er die Theater-AG der Eschhofschule, die die aufgelöste Kindertheatergruppe "Crash" ersetzt. In der Begu versammelt er montags am frühen Abend jugendliche Schauspielinteressierte um sich. Er ist dabei keiner, der über die Köpfe der Jugendlichen hinweg bestimmt, was wie gespielt wird. Er setzt auf Mitbestimmung. So nennt er sich auch nicht Theaterpädagoge sondern "Menschentheatermacher". Theater ist für den Schweizer mehr als Leute zu unterhalten. Das Theater dient für ihn der Steigerung des Selbstwertgefühls und ein Stück weit der Selbstfindung.

Einzige Voraussetzung: Neugierde

Zurück zur Probe: Andreas Krämers Blick schwenkt zur kleinen Gruppe der Zuschauer an diesem Nachmittag, vier weitere Gruppenmitglieder. Einem Mädchen missfällt der Bühnenaufbau und die Anordnung der Agierenden. "Vorschlag?", kontert Andreas Krämer kurz angebunden. Das Mädchen erklärt und stößt sofort auf offene Ohren. "Danke. Danke für den Vorschlag. Ich hab' mich die ganze Zeit gefragt: ,Was stört mich?'" Anschließend setzt die Gruppe den soeben beendeten Part erneut in Szene - dieses mal in der geänderten Version.

Damit noch viel mehr Anregungen von jugendlichen in das Stück einfließen können, sucht die Theatergruppe weitere Mitstreiter. Jugendliche, die mindestens 14 Jahre alt sind und gerne Bühnenluft schnuppern möchten, können am Montag, 12. September, um 17.30 Uhr zur Probe in den Saal der Begu, Edenbütteler Straße 5, kommen. Ideal seien acht weitere Ensemblemitglieder, sagt Andreas Krämer. Hemmungen brauche niemand zu haben. Mitzubringen sei "nichts außer Neugierde, Spaß und Motivation", wirbt Andreas Krämer. Es gehe nicht um Leistung. Und Fehler machen sei erlaubt.

Entlassfeier 2011

NWZ 5.7.2011

Dirk Richter lobt seinen besten Jahrgang

Abschluss Gute Leistungen an der Lemwerderaner Eschhofschule – 48 Absolventen

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48 Schülerinnen und Schüler feierten in der Begegnungsstätte ihre Entlassung aus der Eschhofschule. BILD: Jan Lehmann  Bild vergrößern

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Lemwerder - Rektor Dirk Richter war voll des Lobs: „Solange ich an der Schule bin, hatte kein Jahrgang prozentual so gute Ergebnisse.“ 48 Schülerinnen und Schüler der Eschhofschule bekamen jetzt ihre Abschlusszeugnisse und feierten mit Lehrern und Verwandten in der Begegnungsstätte das Ende ihrer Schulzeit.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 H haben den Realschulabschluss, 14 sogar den erweiterten. Insgesamt erreichten 41 Schülerinnen und Schüler aus der Eschhofschule den Realschulabschluss und drei den höherwertigen SEK-I-Hauptschulabschluss nach der 10. Klasse.

Auf Symbolkraft setzten während der Feier die Schülerinnen und Schüler der 10 H. Sie schenkten ihren Fachlehrern Eier und den Klassenlehrer einen Vogel aus Stein als Symbol für ihrer Reifung in der Obhut der Pädagogen.

Mit einer Multimedia-Show auf Großleinwand ließ die Klasse 10 R ihre Schulzeit revue passieren und zeigte dabei viel Improvisationstalent, weil zeitweise die Technik streikte. Ausgezeichnet wurden anlässlich der Feier Adriana Nentwig und Katja Teltschow für ihre schulischen Leistungen sowie Nils Stamer und Kristin Müller für soziales Engagement.

Aus der Eschhofschule wurden verabschiedet: Klasse 10 R:

Selim Aydin, Philip Alexander Janßen, Jan Michaelis, Maximilian Prott, Tim Schauder,, Maik Schmidtke, Tim Schulz, Edgar Schunk, Patrick Suhren, Niklas Tönjes, Marvin Wagenknecht, Benedikt Wilck, Jana Bothe, Lena Damrow, Christina Dieckmann, Laura Hanke, Stina Jürgens, Kristin Müller, Jana Nobis, Viviane Otten, Meggie Schröder, Helga Schunk, Katja Telschow, Marla Wegener.

Klasse 10 H: Daniel Bartelt, Miles Böhnert, Lucas Enger, Efe Can Görgülü, Robert Jaschkow, Tobias Kranz, Dennis Kurzeja, Adem Özel, Dominik Przyklenk, Florian Sprehe, Nils Stamer, Tobias Staudinger, Melike Bouguern, Janine Kalabund, Sara von Lübken, Anna-Lena Luhrmann, Bianca Mück, Adriana Nentwig, Mariella Suhling, Merve Turan, Regina Werner.


Klasse 9 H: Pascal Geißbüsch, Darja Korako, Klasse 9 R: Johannes Döhle.



Schulfest mit Supertalent

Weser-Kurier 14.6.2011

Fest der Eschhofschule nach dem Vorbild der Fernsehschau "Schlag den Raab" konzipiert / Diverse Titel vergeben

Tom Ahlers ist das Supertalent der Schule

Von Christian Pfeiff

Lemwerder. "Das Konzept ist so billig und dabei so erfolgreich, warum sollte man es da nicht für eigene Zwecke kopieren?" fragt Volker Asche. Diese rhetorische Frage bezieht sich auf das TV-Format "Schlag den Raab" und auf das Schulfest der Eschhofschule. An dieser Schule ist Asche nicht nur für Mathe- und Physikunterricht zuständig, sondern betreute in diesem Jahr auch maßgeblich die Schulfestorganisation.

Auf Anregung des Pädagogen nahmen sich Schüler und Lehrer erstmalig das Erfolgsformat für ihr Fest zum Vorbild und kreierten auf dem Pausenhof eine insgesamt fünfzehn Stationen umfassende Spielerallye. In deren Rahmen mussten die Festgäste unter anderem ihr Können im Torwandschießen, Feldhockey, Kartenpusten, Flossenwettlauf, "Twister" oder bei kniffeligen Quizrunden unter Beweis stellen. "Sportlichkeit, Geschicklichkeit und Wissen - wir haben alles dabei", sagte Asche schmunzelnd.

Jeder Klassenverband unterbreitete im Vorfeld drei Vorschläge für einen Spiele- oder Speisen-Stand. Asche behielt alles im Blick. "Nicht, dass wir nachher mit fünf Bratwurstständen und drei Torwänden hier stehen", meinte er. Ihre persönliche Reihenfolge der zu absolvierenden Spiele konnten die Gäste selbst bestimmen und die Resultate auf einem Punktezettel festhalten. Wie im Fernsehen erhielten die Teilnehmer für das erste absolvierte Spiel einen Punkt, für das zweite zwei und so weiter. Zu gewinnen gab es indes nichts außer schulinternem Prestige.

Kulle zum Mr. Eschhof gewählt

Dasselbe galt auch für das Showprogramm, für dessen Ausrichtung die 10R verantwortlich zeichnete. Neben Auftritten der Schulband und der Percussion-AG standen auch hier zahlreiche Wettbewerbe auf dem Programm. Neben dem schuleigenen Supertalent suchte man anhand mehr oder minder schwierigen Aufgabenstellungen auch nach der besten Klasse, zudem kürte man "Mr. Und Mrs. Eschhof 2011".

Während die Wahl der Schülerschaft bezüglich des letztgenannten Titels auf Jana Bukowski und Tobias Kranz alias "Kulle" fiel, überzeugte der Fünftklässler Tom Ahlers die Publikumsjury mit seiner äußerst individuellen Hip-Hop-Tanzperformance und durfte sich daraufhin den Titel des schuleigenen Supertalents ans Revers heften.

Den Ehrentitel der "besten Klasse" erkämpfte sich schließlich die 7R2. Lediglich das ebenfalls geplante Wett-Trinken musste nach der ersten Runde abgebrochen werden, da ein Höchstmaß an Kohlensäure den erbittert kämpfenden Teilnehmern buchstäblich auf den Magen schlug.

Ergänzt wurde das bunte Treiben auf dem Pausenhof selbstverständlich auch von Mitgliedern des schuleigenen Fördervereins, der neben einem eigenen Spiel die älteren Gäste auch mit Kaffee versorgte und an einem Infostand über seine Arbeit und Aktivitäten informierte.

Das einzige "Manko" des Nachmittags formulierte Asche gleich selbst: "Falls wir das Konzept im nächsten Jahr beibehalten sollten, müssten wir die Anzahl der Spiele vielleicht etwas reduzieren." Angesichts der Angebotsfülle stand nämlich so mancher Gast vor Entscheidungsschwierigkeiten zugunsten eines der vielen attraktiven Angebote.

Schulfest "Schlag den Raab"

NWZ 10.6.2011

Schlag den Raab“ auf dem Schulhof

Eschhofschule Sommerfest der Haupt- und Realschule steht unter besonderem Motto – Viele Spiele

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Mit der Kiste sollten die Spieler möglichst viele BILD: Sandra Binkenstein  Bild vergrößern

Die Sendung „Schlag den Raab“ kennen fast alle jungen Leute. Beratungslehrer Volker Asche hat das Konzept auf das Schulfest übertragen.

von Sandra Binkenstein

Lemwerder - „Die Spielidee fand ich schon immer genial“, gibt Volker Asche, Beratungslehrer der Schülervertretung, zu. Er hat erkannt, dass sich das Konzept der Show auch für ein Schulfest eignet: Schüler und Schülerinnen aller Altersklassen können an verschiedenen Stationen ihr Wissen, ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit beweisen.

Der ganze Schulhof ist bunt geschmückt, überall tummeln sich Schüler, Geschwister und Eltern. Ein Fest für die ganze Familie soll das Sommerfest sein.

Im Eingangsbereich duftet es nach Kuchen, der Besucher hört schon die gute Stimmung, die auf dem Schulhof herrscht. Eine zehnte Realschulklasse hat ein Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, bei dem die Schülerband, die Percussion-Group und einige Solotalente ihr Können zeigen und den Gästen ordentlich einheizen.

Über den ganzen Schulhof verteilt warten verschiedene Spielstationen auf Mitspieler, die zeigen wollen, dass sie nicht zu schlagen sind. Auch der Förderverein der Schule hatte ein Spiel angeboten. „Ich habe den Auftrag gegeben, dass jede Klasse ein Spiel entwickelt“, erzählt der Organisator Volker Asche. „Es war für mich ganz spannend zu sehen, ob die Idee aufgeht“, verrät er. Und sie ist aufgegangen. Mit ihren Punktezetteln und einem gesunden Ehrgeiz bewaffnet absolvieren die Schüler die kreativen Prüfungen.

Von sportlichen Aufgaben wie Hockey, Basketball und Torwand-Schießen bis zum Wissens-Quiz ist alles dabei. Manchmal kommt es auch auf Glück an – wie das Spiel „Glücksrad“ schon vermuten lässt. Für das erste Spiel gibt es einen Punkt, für das zweite zwei Punkte und so weiter. Die Reihenfolge der Spiele ist beliebig wählbar. Wer geschickt ist, macht die Spiele zuletzt, die er besonders gut kann.

Werder - Cup 2011

Weser-Kurier 23.5.2011

Gastgeber erst im Finale unterlegen

Werder-Schul-Cup in Eschhofschule

Von IRIS MESSERSCHMIDT
Lemwerder. Etwas traurig waren sie schon, die Fünft- und Sechsklässler der Eschhofschule. Im Finale des "100% Werder Bremen Schul-Cup" trafen sie auf die punktgleiche Mannschaft der Everkampschule aus Wardenburg. Mit einer 2:1-Niederlage mussten sich die Lemwerderaner geschlagen geben - die erste Niederlage für die Wesermarschler an diesem Tag, an dem Schulmannschaften aus Delmenhorst, Elsfleth, Schwanewede, Lemwerder und Wardenburg aufeinander trafen.

Zur Siegerehrung gab es dann aber ein Lob von Organisator Volker Asche: "Die Schüler der Eschhofschule zeigten sich als faire Gastgeber." Schließlich hätten sie den Turniersieg doch einer Gästemannschaft überlassen. Zwar schmerzte anfangs noch die knappe Niederlage, weil die Lemwerderaner Schüler selbst gerne an der Endrunde in Bremen teilgenommen hätten, doch am Ende überwog die Freude über den ungewöhnlichen Schultag.

Auf dem Kunstrasenplatz zeigten die kleinen Ballzauberer nämlich - trotz schlechten Wetters - in fairen Spielen ihr Können und versprühten unter Anfeuerungsrufen von Lehrern und Mitschülern echte Fußballfreude. Da freuten sich am Ende die Jungen aus Lemwerder doch noch über den zweiten Platz, die tolle Mannschaftsleistung und auf ein weiteres Turnier im kommenden Jahr.

Body-Percussion

Weserkurier 23.5.2011

Neue Projekte bringen Melodie und Rhythmus in Spielkreis, Schule und Seniorenheim

Musik für alle Altersklassen sollangeboten werden

Von Georg Jauken

Lemwerder. In der Eschhofschule wird getrommelt, in der Begu probt regelmäßig dergrößte Chor der Wesermarsch. Jetzt bietet die Musikschule Wesermarsch eine"musische Stunde" im Spielkreis Bardewisch an, und schon laufen dieVorbereitungen für die nächsten Schritte, um der Bedeutung der Musik in dersüdlichen Wesermarsch besser gerecht zu werden."Wir machen die Musik" und "Ein Leben lang Musik" heißen die Projekte, dieMusikschulleiter Thomas Schröder gerne als nächstes auf- und ausbauen möchte.Die Konzepte und Hintergründe stellte er jüngst im Jugend-, Kultur- undSportausschuss des Gemeinderates vor. Schröders Ziel: "In Lemwerder wollen wirso viel wie möglich anbieten."Beginnen möchte er bei den Jüngsten. Dazu sollen die Mitarbeiter der Musikschulenin weitere Kindergärten und in die Grundschulen kommen, um dort musikalischeProjekte anzuleiten, die über das übliche Musikangebot hinaus gehen. Das Konzeptzielt darauf ab, möglichst vielen Kindern unabhängig von der wirtschaftlichen undsozialen Situation der Eltern eine musikalische Früherziehung angedeihen zu lassen,um ihnen damit bessere Entwicklungs- und Bildungschancen zu eröffnen. Musikfördere die Kreativität, Konzentrations- und Leistungsvermögen der Kinder, aberauch ihre sozialen Kompetenzen. Das alles wirke sich positiv auf den Unterricht inden Schulen aus. "In der Politik hat man erkannt, dass musikalische Früherziehungmehr ist als nur Selbstzweck", sagt Schröder. Daher komme das Land für einen Teilder Kosten auf.Das Beispiel "Body-Percussion" zeigt, was Schröder meint. Dort wird seitSchuljahresbeginn jeden Mittwoch auf die Pauke gehauen - genauer gesagt: auf dieBlechtonnen. Wenn Schlagzeuger und Geräuschemacher Martin Kruzig in derSchule ist, sind die Kinder voll bei der Sache. Krach machen, macht ihnenoffenkundig Spaß. Doch es geht um mehr. Die Gruppe plant für einen Auftritt beimSchulfest Anfang Juni. Damit der nicht ins Auge geht, sind Konzentration,Koordination und Disziplin gefragt. Rhythmus und Bewegungsabläufe sollen einstimmiges Ganzes ergeben. Gerät nur ein Kind aus dem Takt oder bleibt stehen,wenn alle anderen einen Schritt zur Seite gehen, gerät die Choreographiedurcheinander. Also wird eifrig geübt. "Blödsinn machen" und eigene Ideenausprobieren dürfen die Schüler bei Kruzig trotzdem und sollen es sogar. Geradedaraus seien schon mehrere Ideen entstanden, die in die Show eingeflossen sind.Auftritte gehören dazuFür Musikschulleiter Schröder gehören Auftritte vor Publikum als wichtigerBestandteil zum Konzept. "Häufig sagen Schüler, das schaffe ich nie." Eine solcheEinstellung behindere sie beim Lernen in der Schule. Ein Auftritt vor Publikum zeigtnicht nur, dass sie es geschafft haben. Die Überwindung des Lampenfiebers, istSchröder überzeugt, steigere auch die psychische Widerstandskraft der Kinder. Fürden Schulsozialpädagogen Alexander Heppner ist die "Body-Percussion" ein gutesBeispiel, wie Kinder lernen, ihre Körper besser zu koordinieren. Heppner hofft daher,das Angebot im nächsten Schuljahr noch ausweiten zu können. Das Interesse unterden Schülern sei groß. "Was uns noch auf der Seele brennt, ist einSchlagzeugangebot in Lemwerder", ergänzt Schröder. Schlagzeug spielen sei fürJugendliche besonders attraktiv.Im Projekt "Wir machen die Musik" geht es um etwas anderes. Kinder in Kitas undSpielkreisen sollen möglichst früh die Musik entdecken. Durch Singspiele, Tänze undMusizieren auf einfachen Instrumenten werden sie an Rhythmen und Klängeherangeführt. Mit "Ein Leben lang Musik" wendet sich die Musikschule an Menschenam anderen Ende der Altersskala. "Demenzkranke leben bei bekannten Volksliedernwieder auf", lautet Schröders Erfahrung. So könnten das Angebot an Singen,Bewegungsspielen und Tänzen Abwechslung in den Heimalltag bringen, älterenMenschen dabei helfen, aus der inneren und äußeren Isolation zu finden, und ihreErinnerungen aufzufrischen.Die AWO hat bereits Interesse angemeldet, ein solches Angebot in derSeniorenwohnanlage "Haus am See" auf den Weg zu bringen. Der Rat hat einen Etatzur Verfügung gestellt, mit dem die Aktivitäten der Musikschule in Lemwerderfinanziell unterstützt werden können, wenn die Eigenmittel nicht reichen.

Praktikum

NWZ 20.5.2011

Zwei Wochen lernen von Steinmetz und Tierarzt

Eschhofschule Schüler der achten Klassen absolvieren Praktika in örtlichen Betrieben – Mit Begeisterung dabei

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14 Tage lang in den Beruf hineinschnuppern: Hendrik Heidenreich, Jan Strebe und Niklas Dobroschke waren für ihr Praktikum bei Lürssen. BILD: Sabine heinen  Bild vergrößern

Die Schüler berichteten von ihren Erfahrungen. Das Fazit fiel sehr positiv aus.

von Sabine Heinen

Lemwerder - Lernen im Betrieb: Das erlebten 14 Tage lang Schülerinnen und Schüler der Eschhofschule in Lemwerder. Die Klassen 8 H, 8 R1 und 8 R2 zeigten ihre Präsentationen nun in der Pausenhalle.

Mit viel Mühe wurden Plakate erstellt, die das Praktikum vorstellen sollten. Jeder Schüler stellte seine Erfahrungen in einer kleinen Dokumentation dar. Auch wurden von den Schülerinnen und Schülern kleine Flyer von ihrer Zeit in den Betrieben erarbeitet und verteilt.

Der 14-jährige Felix Giesler aus der 8 H etwa hat sein Praktikum bei der Firma Helmut Reiners-Kimmich gemacht und den Beruf des Steinmetzes kennengelernt.

Fehlen durfte in der Präsentation natürlich nicht, welche Tätigkeiten in den Berufen ausgeübt werden. Bei Felix waren das unter anderem Steinbearbeitung, Herstellung von Vogeltränken oder Figuren aus Stein. Sichtlich stolz zeigte er den Besuchern seine selbst gemeißelte Vogeltränke aus einem Naturstein. Die Ausstellung der Schülerinnen und Schüler war sehr umfangreich. Vieles, von der Kauffrau im Einzelhandel über den Besuch eines Goldschmiedebetriebes in Bremen, Tierarztpraxen, Altenwohnheime, Werften oder Kindergärten, wurde in den 14 Tagen von den Schülern kennengelernt.

Katja Schulz zum Beispiel hat im Kindergarten des CVJM Sozialwerkes Wesermarsch geholfen. „Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, sagte die 14-Jährige. Auch Hendrik Heidenreich, Jan Strebe und Niklas Dobroschke stellten stolz ihre Erlebnisse bei der Firma Lürssen aus Lemwerder vor.


Kurz nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung gab es noch eine Konferenz mit Schulleiter Dirk Richter und den Lehrern Tim Wolter, Gudrun Schramm und Dörte Kruse, um gemeinsam mit den Praktikumbetreuern ein Fazit zu ziehen. Es wurde vereinbart, dass die Firmen noch enger mit der Schule zusammenarbeiten wollen. „Wir brauchen die Auszubildenden aus Lemwerder“, hieß es.